Martinz: Es ist nie zu spät

ÖVP tritt seit über einem Jahr für Erhaltung der Hypo-Millionen ein. Landeshauptmann soll sich nicht hinter Ausreden verstecken.

Klagenfurt (OTS) - "Das letzte Familiensilber des Landes zu erhalten, ist eine Forderung der ÖVP, die schon über ein Jahr alt ist. Der Landeshauptmann soll nicht so tun, als würde er das zum ersten Mal hören", sagt heute LR Josef Martinz anlässlich der jüngsten Aussagen des Finanzreferenten, dass es für eine Veranlagung der Hypo-Millionen zu spät sei. "Zu spät ist es erst dann, wenn die Hypo-Millionen verplempert sind und nicht, wenn der Sparstrumpf noch gefüllt ist", so Martinz weiter.

Der Landeshauptmann solle sich nicht hinter Ausreden verstecken, sondern dafür sorgen, dass die 500 Millionen Euro auch nächsten Generationen erhalten bleiben und nicht in einer Hau-Ruck-Aktion ausgegeben werden. De facto sei noch kein einziges Projekt beschlossen und noch kein Cent geflossen. "Das ist zumindest zu hoffen. Warum wehrt sich der Landeshauptmann so gegen eine Erhaltung des Kapitals? Wurden von BZÖ und SPÖ schon Millionen verpackelt?", fragt Martinz.

Wenn der Landeshauptmann eine "Ober-sticht-Unter-Politik" betreiben wolle, könne er das jetzt machen und dafür sorgen, dass das Geld im Zukunftsfonds unangetastet bleibe und nur die Zinsen verwendet würden. "Ich bin sicher, wenn der Vorschlag in den Aufsichtsrat und in den Beirat kommt, die Hypo-Millionen unangetastet zu lassen, erntet der Landeshauptmann eine breite Zustimmung, so, wie er das immer möchte", so Martinz.

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