• 11.12.2005, 12:39:13
  • /
  • OTS0026 OTW0026

Scheuch zu Kickl und Darabos: Nehmen sie den Mund nicht zu voll!

BZÖ setzt mit Reformdialog in Verantwortung für das Land Lösungen um

Wien (OTS) - "Der selbsternannte blaue Vordenker und Querdenker
Herbert Kickl scheint mit seinem Latein endgültig am Ende zu sein.
Denn abgesehen von erheiternden Wortkreationen, gespickt mit Zitaten
seiner zwei Standard-Philosophen, gibt es keine lösungsorientierten
Beiträge des gescheiterten FPÖ-Gurus. Vielmehr bewegen sich Kickls
politische Beiträge stets am Rande der Lächerlichkeit", so
Bündnissprecher Uwe Scheuch in einer Stellungnahme.

Kickl, der sich in mehreren Interviews als sozialpolitisch links
eingestuft habe, habe - in seinem Elfenbeinturm eingeschlossen -
scheinbar übersehen, überhört und überlesen, dass es das BZÖ und Jörg
Haider waren, welche das strengste Staatsbürgerschaftsgesetz Europas
und eines der strengsten Asylgesetze verhandelt haben. Der Kärntner
Kickl dürfte es auch übersehen haben, dass das Bundesland Kärnten den
niedrigsten Ausländeranteil und die niedrigste Asylantenquote aller
Bundesländer vorweisen kann. "Das BZÖ fordert und setzt um. Die FPÖ
fordert und bleibt stumm. Das ist der Unterschied", so Scheuch.

Mit der jetzigen BZÖ-Initiative eines Reformdialoges zu Ausländer
und Integration setze man den Weg, in Verantwortung für das Land,
Lösungen zu erarbeiten und umzusetzen fort, während die FPÖ - etwa in
Wien - jahrelang völlig untätig blieb. Scheuch: "Die FPÖ sitzt im
Wiener Landtag und trotzdem hat Wien das größte Ausländerproblem
aller Bundesländer! Was haben denn Herr Strache und die Wiener FPÖ
die letzten Jahre gemacht?"

Und Bundesgeschäftsführer Darabos erinnerte Scheuch daran, dass es
diese Bundesregierung gewesen sei, welche die massiven Versäumnisse
der diversen SPÖ-geführten Regierungen im Ausländerbreich korrigiert
habe. "Als sie noch an der Regierung waren und Jörg Haider Lösungen
für das Ausländerproblem aufgezeigt hat, sind sie, anstatt sie
umzusetzen, lieber mit Kerzerln in der Hand über den Heldenplatz
gelaufen, Herr Darabos!"
Überdies erinnerte Scheuch den Bundesgeschäftsführer daran, dass es
im Zuge der Beschließung des Fremdenrechtspaketes, die SPÖ fast
zerrissen hätte. "Die Herren Kickl und Darabos sollten den Mund also
nicht zu voll nehmen, sondern der sozialpolitisch linke Kickl besser
darum bemüht sein, seinen wehrhaften Christen Stadler ruhig zu halten
und Darabos besser darauf achten, seinen innerparteilichen Machtkampf
gegen Doris Bures nicht zu verlieren", riet der Bündnissprecher.

(Schluss)

Rückfragehinweis:
BZÖ - Bündnis Zukunft Österreich

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BZK

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel