- 07.12.2005, 09:51:43
- /
- OTS0049 OTW0049
Eine Perlenkette für die Mama, Schnaps und Wein für den Opa
Weihnachtsumfrage der Universität Wien zeigt, was und wie viel wir unseren Liebsten schenken
Wien (OTS) - Auch heuer werden wieder neun von zehn Konsumenten zu
Weihnachten ihre Verwandten und Freunde beschenken. Allerdings gibt
es starke Unterschiede, wie viel uns einzelne Familienmitglieder wert
sind und welche Geschenke sie erhalten. Dies ergab eine
repräsentative Umfrage unter 1200 Konsumenten, die vom
Konsumentenforscher Claus Ebster vom Lehrstuhl für Marketing der
Universität Wien durchgeführt wurde.
Der Studie zufolge steigen Ehefrau und Freundin unter dem
Christbaum am besten aus. Im Durchschnitt erhalten sie Geschenke im
Wert von 174 EUR. 37 Prozent der Ehemänner und Lebensgefährten
schenken Schmuck. Auf Platz zwei liegen Kosmetikprodukte und
Bekleidung. Die Ehemänner selbst finden hingegen weniger am
Gabentisch. Sie erhalten von ihren Partnerinnen vorwiegend
Bekleidung, Unterhaltungselektronik und Sportartikel. Das
durchschnittliche Geschenk liegt hier bei 121 EUR. Auch erwachsene
Kinder zählen zu den reichlich Beschenkten. Sie werden von ihren
Eltern meist mit Bargeld, Sparbüchern oder Geschenkgutscheinen im
durchschnittlichen Wert von 153 EUR bedacht. Die Hälfte aller
minderjährigen Kinder findet Spielzeug unter dem Weihnachtsbaum, aber
auch Unterhaltungselektronik und Bekleidung sind beliebte Gaben. Nur
vier Prozent der Befragten schenken ihren Kindern Bücher. Für Väter
hingegen sind Bücher das beliebteste Weihnachtspräsent, gefolgt von
Wein und Spirituosen. Mütter erhalten am häufigsten
Körperpflegeprodukte, gefolgt von Geschenkgutscheinen und
Bekleidung."Hochprozentiges" bekommt der Opa: Ein Viertel der
befragten Konsumenten schenken ihren Großvätern Wein, Schnaps und
Likör. Auch Freunden und Kollegen werden am häufigsten mit
alkoholischen Getränken beschenkt. Für Kollegen wird beim
Weihnachtseinkauf am wenigsten ausgegeben, immerhin erhalten sie aber
noch durchschnittlich ein Packerl im Wert von 19 EUR.
Christkind führt klar vor dem Weihnachtsmann
Untersucht wurde auch, wer für die Weihnachtsbescherung zuständig
ist. Dabei zeigten sich die Österreicher überraschend
traditionsverbunden. Bei 56 Prozent der Befragten bringt nach wie vor
das Christkind die Geschenke. Nur bei 13 Prozent der Befragten kommt
am Heiligen Abend der Weihnachtsmann. Erbaulich auch die erhobenen
Gründe für das Schenken zu Weihnachten: Am häufigsten wird immer noch
geschenkt, um anderen Freude zu bereiten. Weitere Motive, wie etwa
gesellschaftliche Konventionen, spielen nach Ansicht der Befragten
nur eine untergeordnete Bedeutung.
Weitere Informationen zur Studie sowie eine Liste der beliebtesten
Geschenke finden Sie unter: www.univie.ac.at/marketing/ebster.html
Rückfragehinweis:
Dr. Claus Ebster Universität Wien Lehrstuhl für Marketing Tel.: +43-01- 4277-380 17 Mobil: +43-650-710 27 86 mailto:[email protected]
OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | UNI






