Martinz: Sicherheit hat gesiegt

ÖVP und SPÖ beschließen gemeinsam Resolution gegen Tempo 160 auf Kärntner Autobahn

Klagenfurt (OTS) - "Das ist ein Beschluss im Sinne der Sicherheit unserer Autofahrer", sagt LR Josef Martinz, nachdem heute ÖVP und SPÖ in der Regierungssitzung gemeinsam eine Resolution gegen den Tempo-Versuch von 160 Km/H auf der A2 zwischen Spittal Ost und Paternion. Schon im Vorfeld habe Martinz diese Idee, Menschen zu Versuchskaninchen zu machen, abgelehnt. "Die Bevölkerung kann doch nicht als Versuchskaninchen für die Hirngespinste eines orangen Verkehrsminister herhalten", so Martinz entrüstet.

Denn bei diesem Versuch gehe es natürlich auch um die Feststellung, welche gefährlichen Auswirkungen 160 Km/H auf der Autobahn hätten. "Es geht um Menschenleben. Der Verkehrsminister kann einige der unzähligen Studien in Europa durchlesen, aber nicht die Menschen auf den Straßen hetzen", erklärt Martinz.

Der Kärntner Verkehrsreferent, Gerhard Dörfler, verteile zwar Sicherheitswesten, aber die mangelnde Sicherheit beim Rasen sei ihm offensichtlich egal. "Dörfler lässt sich chauffieren, aber die Kärntnerinnen und Kärntner sollen für einen Versuch Kopf und Kragen riskieren. Das ist Wahnsinn", kritisiert Martinz.

In der Resolution hätten SPÖ und ÖVP beschlossen, dass sie sich gegen Tempo 160 auf dem Teilstück der Tauernautobahn aussprechen und dass sie die Bundesregierung zu einem Verzicht auf die Einführung auffordern. Außerdem würden die Kärntner Abgeordneten des National-und Bundesrates aufgefordert, gegen die Einführung
einzutreten.

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