MedAustron europaweites Vorzeigeprojekt im Gesundheitsbereich

Sobotka: Wichtiges Projekt für gesamte Region und ganzes Land

St. Pölten (NLK) - Das Krebstherapie- und -forschungszentrum MedAustron, das in Wiener Neustadt entsteht, wird mit der modernsten und präzisesten Bestrahlungstechnik arbeiten, die es heute weltweit gibt: Vier Behandlungsplätze und eine Strahlenlinie für nichtklinische Forschung werden realisiert. Die Bestrahlung von Tumoren wird dabei - weltweit einzigartig - mittels Protonen und Kohlenstoff-Ionen erfolgen. Im Endausbau ist eine effiziente und erfolgsträchtige Behandlung von 1.200 Patienten pro Jahr möglich. Zusätzlich wertet das Zentrum die Region entschieden auf und schafft zahlreiche neue Arbeitsplätze.

Im Rahmen eines Arbeitsbesuches in Brüssel konnte Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka in zahlreichen Gesprächen die Aufmerksamkeit auf die enorme Bedeutung des Projekts MedAustron für Niederösterreich und die Europäische Union lenken. Der Landesrat setzte sich dabei bei den zuständigen Stellen für EU-Förderungen dieses zukunftsweisenden Projekts im Gesundheitsbereich ein: "MedAustron ist ein großartiges Projekt, das weiß man auch in Brüssel. Nicht nur aus dem Grund bin ich zuversichtlich, dass die EU uns bei der Umsetzung von MedAustron unterstützen wird", so Sobotka.

"Niederösterreich hat eines der besten Gesundheitssysteme in Europa. Das soll auch in Zukunft so bleiben. Daher investiert das Land Niederösterreich in den Ausbau der Krankenhäuser und in die medizinische Forschung. MedAustron bedeutet eine weitere wesentliche Steigerung für die Qualität des niederösterreichischen Gesundheitssystems", betont der Landesrat.

MedAustron setzt neue Maßstäbe der Krebstherapie nicht nur in Österreich, sondern auch weltweit: Die Bestrahlung mit Kohlenstoff-Ionen bringt zahlreiche Vorteile gegenüber der herkömmlichen Bestrahlung, besitzt eine höhere medizinische Wirksamkeit, ermöglicht die Behandlung von bisher als wenig strahlensensitiv angesehenen Tumoren und ersetzt teilweise andere Behandlungsformen. Außerdem sind die Nebenwirkungen auf Grund der hohen Präzision der Strahlen extrem gering, da die umliegenden Organe und das Gewebe geschont werden. Die Behandlungskosten liegen zwar über jenen der konventionellen Strahlentherapie, jedoch deutlich unter denen der Chemotherapie. Die Dauer der Therapie beträgt etwa zwei bis sechs Wochen.

"Mit MedAustron konnten wir eines der modernsten Krebstherapie-und -forschungszentren nach Niederösterreich holen. Der Grund dafür ist einfach: Wir in Niederösterreich haben die Bedeutung der medizinischen Forschung erkannt und durch zahlreiche Investitionen im Gesundheitsbereich die Rahmenbedingungen geschaffen, die den Betrieb eines solchen Zentrums ermöglichen", so Sobotka abschließend.

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