IT-Security der nächsten Generation von Telekom Austria für Treibacher Industrie AG

Wien (OTS) - Telekom Austria implementiert erstmals neue Cisco Security-Technologie in Österreich - damit auch Erweiterung des Security-Portfolios - neues System speziell für steigende Nutzung nomadischer Dienste

Telekom Austria hat mit der in Althofen (Kärnten) ansässigen Treibacher Industrie AG einen Auftrag für Installation und Wartung einer neuartigen Security-Lösung besiegelt. Dabei implementiert das Team von Telekom Austria Business Solutions in Kärnten eine neuartige Security-Technologie von Cisco Systems: Das Self Defending Network geht speziell auf die neuen Anforderungen ein, die sich durch die steigende Nutzung von so genannten nomadischen Diensten ergeben.

Treibacher setzt auf neue Security-Technologie

"Es freut mich sehr, dass wir bei der Treibacher AG erstmals in Österreich das neue Sicherheitssystem umsetzen, durch das nicht nur der Benutzer, sondern auch alle seine mobilen Endgeräte authentifiziert werden. IT-Security stellt einen immer wichtigeren Teil unseres Service-Portfolios dar, was sich auch in unserer Produktentwicklungsstrategie widerspiegelt", zeigt Telekom Austria-Vorstand Ing. Mag. Rudolf Fischer von der Lösung bei Treibacher überzeugt. Der Vertrag für das neue Sicherheitssystem, der am 1. Dezember unterschrieben wurde, prüft sämtliche Endgeräte hinsichtlich ihres Security-Levels, sobald sie in das Firmennetzwerk eingeloggt werden. Im Rahmen des Projektes werden neue LAN-Komponenten in das Netzwerk integriert.

Dr. Reinhard Iro, Vorstand der Treibacher Industrie AG, setzt für die rund 300 User in Althofen auf eine reibungslos funktionierende IT, um das Tagesgeschäft des weltweit tätigen Konzerns effizient und kostengünstig abwickeln zu können. Sicherheit stellt dabei in der physischen wie in der virtuellen Welt ein wesentliches Merkmal dar:
"Als innovationsstarkes Unternehmen setzen wir auf Partnerfirmen, die über entsprechende Entwicklungskompetenz verfügen. Telekom Austria hat uns durch ihren reichen Erfahrungsschatz und den Technologielieferanten Cisco im Hintergrund von ihrer Kompetenz überzeugt." Der Auftrag von Treibacher umfasst neben der Installation, Konfiguration auch die Integration in die bestehende Systemlandschaft sowie einen über drei Jahre laufenden Wartungsvertrag. Nach erfolgreicher Implementierung der Sicherheitslösung verfügt Treibacher über eine Firewall, ein Authentifikationssystem, ein Security Monitoring zur Überwachung der eingebundenen Systeme sowie eine Intrusion Prevention, die unbekannte und verdächtige Datenströme nach einem vorgegebenen Logarithmus aussondert. Die einzelnen Rechner werden mit einer Client Security, einem eigenen Intrusion Prevention System für das Endgerät, ausgestattet.

Security als Herausforderung für steigende nomadische Nutzung

Die Konvergenz von Festnetz und Mobilfunk ermöglicht eine nahtlose Übertragung von Daten in das jeweils andere Netz, wodurch der gesicherte Zugriff auf Firmenapplikationen, wie beispielsweise eine Kundendatenbank oder ein Kalkulationstool, auch außerhalb des Büros möglich wird. Dem unbestrittenen Vorteil der durch den mobilen Zugriff erhöhten Flexibilität steht das Risiko gegenüber, das durch das Surfen in nicht gesicherten Netzwerken gegeben ist: Mobile User, die direkt über einen Hot Spot (und nicht über das gesicherte Firmennetzwerk) im Internet surfen oder Daten, die über CD-ROM bzw. USB-Stick auf den Rechner gelangen, stellen eine latente Gefahr für die Unternehmens-IT dar. Sobald infizierte Endgeräte wieder mit dem Firmennetzwerk verbunden sind, können elektronische Schädlinge ohne entsprechende Absicherung quasi ungehindert in das gesamte Firmennetzwerk vordringen und Schaden anrichten.

Cisco Systems hat durch die Network Admission Control-Initiative eine Technologie und ein Konzept entwickelt, mit dessen Hilfe nicht nur die Benutzer, sondern auch deren Endgeräte einem Sicherheitscheck unterzogen werden: Der LAN-Switch wird innerhalb des Netzwerkes mit mehr Intelligenz ausgestattet und fungiert als erste Prüfinstanz für neu ins Netzwerk eingeloggte Rechner. Dabei unterzieht das System die Endgeräte einem Security-Check und gewährt erst nach erfolgreicher Authentifizierung entsprechend dem internationalen Standard IEEE 802.1x Zugang zum Netzwerk. Nicht konforme Komponenten erhalten keinen oder nur einen stark eingeschränkten Zugang und werden in einer Quarantänestation bis zur Klärung der Sicherheit quasi zwischen geparkt.

Umfassendes Produktportfolio für IT-Security von Telekom Austria

Telekom Austria hat die Technologie der Network Admission Control von Cisco Systems in das Produkt Secure LAN einfließen lassen, wodurch das bereits jetzt schon umfangreiche Security-Portfolio weiter gestärkt wird. Neben Viren- und Spamfiltern ist Telekom Austria vor allem als Spezialist für ausgelagerte Security-Services bekannt: Durch das Outsourcing der IT-Security entfallen für die Kunden von Telekom Austria größere Investitionen sowie der permanente Betrieb bzw. die Wartung von Hard- und Software. Dank der internationalen Vernetzung mit anderen Security-Spezialisten kann Telekom Austria viele virtuelle Gefahren schon im Vorfeld, bevor sie überhaupt nach Österreich gelangen, abfangen.

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