- 02.12.2005, 12:40:20
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aks: Integration leben, und nicht nur davon reden!
Türkisch für LehrerInnen - warum nicht?
Wien (SK) - Die Aktion kritischer SchülerInnen (aks) spricht sich
in der momentanen Diskussion rund um die Ausbildung von LehrerInnen
ganz klar für Schritte in Richtung multikulturelles Lernen und Lehren
aus. aks-Bundesvorsitzende Ingrid Gogl Freitag gegenüber dem
SPÖ-Pressedienst: "Kurse in der pädagogischen Ausbildung wie zum
Beispiel 'sprachliche und kulturelle Hintergründe von
MigrantInnenkindern' sind ein wichtiger Schritt, um Integration in
der Schule zu gewährleisten." ****
Die aks begrüßt des weitern die Vorschläge zur fremdsprachlichen
Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern in Sprachen wie Türkisch oder
Polnisch. "Kinder erlernen eine neue Sprache wesentlich leichter und
vor allem schneller, wenn sie ihre Erstsprache vollständig
beherrschen. Für Kinder nicht deutscher Erstsprache könnte so im
Unterricht auch in anderen Fächern eine zusätzliche Stütze geboten
werden", so die Bundesvorsitzende, die selbst polnisch spricht.
Für die aks ist klar, dass es mehr StützlehrerInnen bedarf, um
diese wichtigen Schritte in der schulischen Integration
durchzuführen. "Integration muss ein beidseitiger Prozess sein. Die
derzeitige Regierung hat leider eine andere Vorstellung von
Integration, wenn sie durch verpflichtende Tests und Auflagen bei der
StaatsbürgerInnenschaft, MigrantInnenkinder zusätzlich belasten
wollen", schloss Gogl. (Schluss) cs/mp
Rückfragehinweis: Ingrid Gogl (aks-Bundesvorsitzende): 0699/ 11 40 81
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Rückfragehinweis:
Pressedienst der SPÖ
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at
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