- 30.11.2005, 08:59:19
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SJ NÖ kritisiert: Rekordjugendarbeitslosigkeit und Bildungsmisere fördern Sucht und wären wichtigere Themen!
Wieland: Wer 'nur' Sucht und Sekten diskutiert hat trotz Frankreich nichts kapiert!"
St. Pölten (SPI) - Unter dem Motto "Wer 'nur' Sucht und Sekten
diskutiert hat trotz Frankreich nichts kapiert!" nimmt die
Sozialistische Jugend NÖ (SJ NÖ) mit kritischer Distanz am NÖ
Jugendkongress 2005 teil.
Bernhard Wieland, Landesvorsitzender der SJ NÖ, dazu: "Wir werden
beim NÖ Jugendkongress 2005 auch jene Dinge ansprechen, die junge
Menschen in unserem Land leider immer mehr betreffen:
Jugendarbeitslosigkeit, Bildungsabbau, fehlende Mitspracherechte und
damit letzten Endes gestohlene Zukunftschancen. Die zukunfts- und
jugendfeindliche Politik der schwarzbunten Bundesregierung hat diese
Phänomene in Österreich leider wieder alltäglicher gemacht".
"Alleine in NÖ sind im Oktober 2005 über 11.500 junge Menschen im
Alter von 15 bis 24 Jahren arbeitslos. Seit dem Jahr 2000 ist die
Arbeitslosigkeit in Österreich mit über 290.000 Betroffenen (um 42 %)
auf den absolut höchsten Wert seit 1945 gestiegen. Am
österreichischen Jugendarbeitsmarkt ist die Lage besonders
dramatisch. Mit über 62.000 jungen Arbeitslosen ist die
Jugendarbeitslosigkeit durch die Wegschaupolitik der schwarzbunten
Bundesregierung um 70 % explodiert, und hat sich damit beinahe
verdoppelt. Hinzu kommt ein chronischer Lehrstellenmangel", so
Wieland wörtlich.
"Wer Sucht und Sekten erfolgreich bekämpfen möchte, muss aus unserer
Sicht auch dazu bereit sein, suchtfördernde Strukturen in unserer
Gesellschaft zu verändern. Fehlende Perspektiven durch schlechter
werdende Ausbildung und mangelnde Arbeitsplätze verursachen Sucht und
das Flüchten in heilsversprechende Sekten. Eine konsequente
Anti-Drogenpolitik ist daher mit einer Bildungs- und
Sozialabbaupolitik, wie sie die schwarzbunte Bundesregierung mit
freundlicher Unterstützung der ÖVP NÖ tagtäglich betreibt,
unvereinbar", so der SJ NÖ Landesvorsitzende weiters.
"Umso wichtiger ist es daher auf diese, besonders für die ÖVP
unangenehmen Zusammenhänge, aufmerksam zu machen und die ÖVP samt
ihren blauorangen Helfershelfern für ihre in letzter Konsequenz
suchtfördernde und zukunftsfeindliche Sozialabbaupolitik zur
Rechenschaft zu ziehen", so Wieland abschließend.
Rückfragehinweis:
Sozialistische Jugend NÖ
Kastelicg. 2
3100 St. Pölten
Tel.: 02742/2255-222
[email protected]; www.sjnoe.at
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