- 26.11.2005, 12:12:35
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Gorbach: Green Card zur Stärkung des EU-Marktes überlegenswert
Auch innereuropäische Maßnahmen wichtig
Wien, 2005-11-26 (bpb) - Ein funktionierender innereuropäischer
Arbeitsmarkt ist der Schlüssel zur Wettbewerbsfähigkeit der
europäischen Wirtschaft im globalen Konkurrenzkampf! Dazu bedarf es
innerhalb der EU zahlreicher arbeitsplatzbildender und
ausbildungsrelevanter Maßnahmen, aber auch einer akkordierten
Strategie der EU zur weltweiten Wirtschaftsmigration. In diesem
Zusammenhang über ein außenwirksames System wie die Green Card zu
diskutieren, ist legitim und begrüßenswert", erklärte der
geschäftsführende BZÖ-Bündnisobmann und Vizekanzler Hubert Gorbach.
Einerseits gehe es darum, einheimischen Arbeitskräften faire
Bedingungen zu bieten und Rahmenbedingungen zu schaffen, die einen
starken österreichischen Beschäftigungsstandort ermöglichen,
andererseits müsse man Auswege aus dem europaweiten Defizit an
hochqualifizierten Fachkräften finden, so Gorbach. "Wir müssen den
Fragen der Globalisierung mit akkordierten, gesamtheitlichen
Antworten begegnen, um dann auch im Detail Lösungen für die
nationalen und regionalen Probleme anbieten zu können. Daher wird es
sicher notwendig sein, Eckpfeiler einer gesamteuropäischen
Arbeitsmarkt- und Migrationspolitik zu setzen", meinte der
geschäftsführende BZÖ-Obmann.
"Wenn wir im Zusammenwirken mit EU-Initiativen zur verbesserten
Ausbildung unserer eigenen Leute, vor allem der Jugend, daneben auch
ein System erarbeiten können, um die globale Wirtschaftsmigration
besser steuern zu können, damit wir auf österreichische bzw
europäische Bedürfnisse besser reagieren können, dann begrüße ich das
ausdrücklich. Daher werde ich auch Überlegungen, die in Richtung
Green Card gehen, unterstützen. Aber nur, wenn dabei gewährleistet
ist, dass jedes Land - dem Subsidiaritätsprinzip folgend - selbst
diesbezügliche Quoten festlegen kann. Denn wir wissen selbst am
besten, wie viele Ausländer der Arbeitsmarkt verträgt", stellte
Gorbach abschließend fest.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
Bündnis Zukunft Österreich
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