• 25.11.2005, 11:51:07
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Heinisch-Hosek zu Kinderbetreuung: Regierung hat lange genug verzögert - jetzt muss endlich gehandelt werden

Wien (SK) - SPÖ-Frauensprecherin Gabriele Heinisch-Hosek hat von
der reinen Ankündigungs- und Verzögerungstaktik der Regierung genug:
"Die Frauen wollen jetzt endlich Taten sehen. Ein Anstieg der
arbeitslosen Wiedereinsteigerinnen von 35 Prozent innerhalb eines
Jahres erfordert sofortiges Handeln." Heinisch-Hosek fordert den
raschen Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen. Eine Bestätigung
dieser Forderung der SPÖ habe es auch von AK-Präsident Herbert Tumpel
und IV-Präsident Veit Sorger gegeben. ****

Sozialministerin Haubner habe lange genug auf die aus ihrer Sicht
erforderliche Evaluierung der notwendigen Betreuungsplätze gewartet.
"Wir wissen, dass rund 100.000 Plätze fehlen", so Heinisch-Hosek. Was
jetzt noch fehle, sei einzig und allein der politische Wille. Haubner
präferiere aber offensichtlich das Modell der 50er Jahre, das
Fernhalten der Frauen von der Berufstätigkeit.

Heinisch-Hosek fordert außerdem einen Ausbau der Ganztagsschulen
und eine Reform des Kindergeldes. Es soll flexibler werden, Männern
einen echten Anreiz für die Karenz geben und den Wiedereinstieg in
den Beruf verbessern. Derzeit wirke das Kindergeld viel zu oft als
"Ausstiegsticket aus dem Arbeitsmarkt". (Schluss) se

Rückfragehinweis:
Pressedienst der SPÖ
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at

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