Gradmesser für die Qualität der Vorarlberger Kindergärten

LR Stemer: "Ist-Zustand bewerten und Ansätze für weitere Verbesserungen gewinnen"

Bregenz (VLK) - Mit der Kindergarteneinschätzskala (KES) steht erstmals ein internationales wissenschaftlich fundiertes Instrument zur Verfügung, um die pädagogische Arbeit in den Kindergärten zu bewerten. Für Landesrat Siegi Stemer ist "der Einsatz dieses Instrumentes wichtig für die Qualitätssicherung in unseren Kindergärten, weil es Ansatzpunkte für gezielte Verbesserungen bringt".

Einsatz und Handhabung der KES erfordern jedoch ein gründliches Training. In Zusammenarbeit mit dem Charlotte Bühler - Institut in Wien und mit PädQUIS Berlin bietet das Land Vorarlberg entsprechende Kurse an. Kürzlich überreichte Kindergarteninspektorin Margot Thoma den Absolventinnen - erfahrene Kindergartenleiterinnen ebenso wie Vertreterinnen von Kindergartenerhaltern - das Zertifikat, das zur autorisierten Anwendung der KES berechtigt. Acht Vorarlberger Kindergartengruppen wurden eingeschätzt und konnten teilweise mit "ausgezeichnet" bewertet werden.

LR Stemer: "Die Sicherung der pädagogischen Qualität im Kindergarten ist angesichts von Neuerungen im erziehungswissenschaftlichen Bereich und der Forderung nach Verlängerung und Flexibilisierung der Öffnungszeiten unser aller Anliegen. Dieser Trainingskurs ist eine wichtige Grundlage dafür, dass Verbesserungen und Innovationen in Gang gesetzt werden können."

Weitere KES-Kurse für Kindergärten sind bereits fixiert. Um künftig auch die Kinderbetreuungseinrichtungen in dieser Form einschätzen zu können, plant die Vorarlberger Landesregierung die speziell dafür entwickelte Einschätzskala KRIPS ("Krippenskala") in Trainingskursen anzubieten.

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