• 24.11.2005, 13:39:47
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Ausgeglichener Voranschlag 2006 der Wirtschaftskammer Österreich

Schenz: "Erfolg der strengen Budgetdisziplin" - "Einsparungen von 280 Millionen Euro für unsere Mitglieder"

Wien (PWK910) - "280 Millionen Euro (in alter Währung 3,9
Milliarden Schilling!) ist jener Betrag, um den die Wirtschaftskammer
Österreich ihre Mitglieder in den letzten vier Jahren an
Beitragszahlungen entlastet hat. Das ist gleichzeitig jener Betrag,
den die Wirtschaftskammer Österreich bei sich selbst einzusparen
hatte", berichtete Finanzreferent und WKÖ-Vizepräsident Richard
Schenz anlässlich der Präsentation des Voranschlages 2006 vor dem
Wirtschaftsparlament.

"Dass wir diese Hausaufgabe - noch dazu in Rekordzeit - erledigt
haben, ist leicht nachzuweisen: Der Voranschlag der Wirtschaftskammer
Österreich weist für 2006 - ebenso wie für die Jahre 2005 und 2004 -
ein ausgeglichenes Ergebnis aus. Dies unterstreicht die
Nachhaltigkeit der umgesetzten Restrukturierungsmaßnahmen sowie den
Erfolg der strengen Budgetdisziplin, die wir uns auferlegt haben",
führte Schenz aus.

Um trotz der Einsparungen von 70 Millionen Euro pro Jahr das volle
Leistungsprogramm aufrechterhalten zu können, wurden Kosten gesenkt,
Leistungen und Prozesse hinterfragt und optimiert und schließlich
verstärkt Fördergelder beispielsweise von der Europäischen Union oder
vom Wirtschaftsministerium genutzt. Ein Beispiel dafür ist die
erfolgreiche Internationalisierungsoffensive "go international". Im
Rahmen dieser Offensive stellt das Ministerium der WKÖ Mittel zur
Verfügung, die die WKÖ mit ihrem weltweiten Netzwerk und ihren
hervorragenden Kontakten in den Zielmärkten für die Mitglieder
nutzbringend einsetzt, unterstrich Schenz.

Mit der Reduktion des Personalstandes um 365 Vollzeitäquivalente
ist auch der Personalaufwand, der 2001 noch 107 Millionen Euro
betrug, auf 79 Millionen Euro im Jahr 2005 gesunken. Nachdem man für
2006 von einem gleich bleibenden Personalstand ausgeht, beginnt im
kommenden Jahr die Gehaltssumme aufgrund von Teuerungsabgeltungen
aber auch aufgrund der Ausweitung der Ausbildungsprogramme wieder zu
steigen.

Eine Auswertung des WKÖ-Controllingsystems zeigt, wo die
Schwerpunkte liegen: Der größte Teil der Mittel wird für den Bereich
der Interessensvertretung eingesetzt, der gegenüber dem Jahr 2005
auch betragsmäßig steigt. Der Kostenträger Service und
Dienstleistungen, zu dem auch die Leistungen der
Außenwirtschaftsorganisation gehören, stellt den zweitgrößten
Kostenblock dar.

Der Voranschlag 2006 weist ein ausgeglichenes Ergebnis aus.
Aufwendungen von 205,6 Millionen Euro werden aus Umlagen, sonstigen
Erträgen und projektbezogenen Rücklagen finanziert, fasst Schenz
zusammen.

Der Voranschlag 2006 der Wirtschaftskammer Österreich wurde vom
Wirtschaftsparlament einstimmig angenommen und beschlossen.

Ebenfalls einstimmig wurde der Endbericht des Kontrollausschusses
betreffend die Gebarung 2003 der Wirtschaftskammer Österreich und der
Fachverbände zur Kenntnis genommen. (hp)

Rückfragehinweis:

Wirtschaftskammer Österreich
   Abteilung Finanz- und Rechnungswesen
   Dir. Manfred Hofmann
   Tel.: (++43) 0590 900-4378
   Fax: (++43) 0590 900-251
   mailto:finre@wko.at
   http://wko.at/Presse

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