Keck zu Familienhospizkarenz: Zurück zum Start!

Positive Änderung, jedoch: Regierung "vergisst" auf viele Kinder

Wien (SK) - Die im heutigen Sozialausschuss behandelte Regierungsvorlage zur Familienhospizkarenz beinhaltet einige als sehr positiv zu bezeichnende Schritte, betonte SPÖ-Abgeordneter Dietmar Keck. Leider hat die schwarz-blau-orange Regierung auf viele Kinder schlichtweg "vergessen". So bezeichnete Keck die Ausweitung der Inanspruchnahme der Familienhospizkarenz für die Dauer von sechs auf neun Monate für die Begleitung von schwerkranken Kindern als wichtige und richtige Änderung. In besonders schweren Fällen wie etwa einer Krebserkrankung des Kindes wünscht sich der SPÖ-Abgeordnete jedoch einen unbefristeten Zeitraum. Dies ist leider im Gesetz nicht vorgesehen, ist Keck enttäuscht. ****

Als "besonders traurig" empfindet Keck die Tatsache, dass durch die Regelung auch in Zukunft weder Stiefkinder noch Kinder von Lebensgefährten berücksichtigt werden. Ungerecht ist jedenfalls, dass Kinder und Eltern in einem gemeinsamen Haushalt wohnen müssen. De facto schließt dies alle geschiedenen Elternteile aus. Das ist sachlich in keiner Weise gerechtfertigt, betonte Keck. Ich fordere daher die Regierungsparteien auf, die Regierungsvorlage schnellstens zu reparieren und so auch Stiefkindern, Kindern von Lebensgefährten und Kindern, die mit einzelnen Elternteilen nicht im gemeinsamen Haushalt leben, die Inanspruchnahme der Familienhospizkarenz zu ermöglichen, schloss Keck. (Schluss) se/mp

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0021