Bildungsministerium zu Integrationslehrer: erst Bedarf feststellen, dann Lösung vereinbaren

Vorgangsweise bei Verwaltungsreformgesprächen klar festgelegt

Wien (OTS) - Die Vorgangsweise bezüglich der Integrationslehrerinnen und Integrationslehrer wurde bei den Gesprächen zur Verwaltungsreform klar festgelegt. Bis zum Beginn des Schuljahres 2006/2007 soll eine Lösung gefunden werden. Im Ergebnispapier heißt es wörtlich: "Bund, Länder und Gemeinden sind von der Notwendigkeit der Verbesserung der Integration von Kindern nichtdeutscher Muttersprache überzeugt und treten in Gespräche ein mit dem Ziel, eine einvernehmliche Lösung ab dem Schuljahr 2006/07 zu finden."

In den zwischen Ländern und Finanzministerium im Finanzausgleich vereinbarten Lehrer-Schüler-Maßzahlen sind 2.400 Lehrerdienstposten für die Integration enthalten. Ursprünglich ist das Bildungsministerium auf Basis der von den Ländern zur Verfügung gestellten Daten von einem Bedarf von bis zu 300 zusätzlichen Dienstposten für Integrationslehrerinnen und Lehrern als Abrufkontingent ausgegangen. Die Länder haben jedoch verschiedene andere Zahlen - 500, 700, 800 als zusätzlichen Bedarf genannt. Deshalb wird in den nächsten Tagen wie mit den Ländern vereinbart evaluiert, wie hoch der Bedarf tatsächlich ist.

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