Tag der offenen Tür im Dialog 10 in Favoriten

Brauner: "Hilfe für Suchtkranke wichtiger Eckpfeiler unserer Drogenpolitik"

Wien (OTS) - "Für die Wiener Drogenpolitik bedeutet die
Erweiterung der Beratungsstelle für Drogenkranke im Süden Wiens ein eindeutiges Bekenntnis zum schon bisher erfolgreichen Wiener Weg in der Bekämpfung des Drogenmissbrauchs: Prävention auch schon im Kindesalter und Hilfe für Suchtkranke und deren Angehörige", so Gesundheits- und Sozialstadträtin Mag.a Renate Brauner anlässlich ihres Besuches heute, Mittwoch, beim Tag der offenen Tür im Dialog 10. Brauner ergänzte, dass ihr "die Zusammenarbeit mit der Polizei im Kampf gegen die Drogenkriminalität ein besonderes Anliegen ist." Auch Hermine Mospointner, Bezirksvorsteherin von Favoriten, Michael Dressel, Wiener Drogenkoordinator, und Dr. Alexander David, Wiener Drogenbeauftragter, besuchten die Einrichtung. Zum Tag der offenen Tür für alle Interessierten und insbesondere für die Anrainer der Beratungs- und Betreuungsstelle luden die Bezirksvorstehung und der Verein Dialog.

"Hilfe und Beratung für Suchtkranke und ihre Angehörigen sind ein wichtiger Eckpfeiler der Wiener Drogenpolitik. Wenn es gelingt, Jugendliche rechtzeitig in die Beratung und Betreuung zu bringen, dann steht die Chance gut, dass sie nicht den Weg gehen, der in die Abhängigkeit führt", so Brauner. Der Dialog 10 in Favoriten sei ein essentieller Teil des Beratungs- und Betreuungsnetzes für Suchtkranke. "Die neue Einrichtung trägt nun auch wesentlich zur Prävention bei, da Schulen und Sozialeinrichtungen in ihrer Arbeit mit Jugendlichen unterstützt werden."****

Dialog 10 - das Beratungs- und Betreuungszentrum Süd

Der Verein Dialog betreibt seit 2003 eine Beratungsstelle für arbeitssuchende Suchtkranke in der Gudrunstraße 184, im 10. Bezirk. Die Stadt Wien hat den Verein Dialog, der seit 25 Jahren in der Drogenhilfe tätig ist, Anfang 2005 mit einer Erweiterung des Angebots speziell für Jugendliche beauftragt. Die neue Beratungs- und Betreuungsstelle hat nun ihre Arbeit aufgenommen. "Der südlichen Region Wiens steht damit nicht nur eine ambulante Stelle zur Verfügung, die Beratung und Betreuung für Suchtkranke und ihre Angehörigen anbietet, auch Schulen und Sozialeinrichtungen werden bei Präventionsprojekten unterstützt", sagt Hermine Mospointner, Bezirksvorsteherin von Favoriten.

Die neue Einrichtung wird jährlich etwa 700 Personen zusätzlich betreuen können. Das bedeutet 6500 zusätzliche medizinische und 5500 psychosoziale Leistungen pro Jahr. Die Angebote sind für die Betroffenen selbst kostenlos, wer will kann auch anonym bleiben. Die Arbeit erfolgt ausschließlich ambulant - falls eine stationäre Aufnahme erforderlich ist, erfolgt diese in einem der Wiener Krankenhäuser. Die Erweiterung wurde vom Fonds Soziales Wien finanziert, der auch die Kosten des laufenden Betriebs der Stelle trägt.

Angehörige, die Fragen zu Drogen oder Sucht haben, Süchtige selbst, aber auch LehrerInnen, BetreuerInnen aus der außerschulischen Jugendarbeit und Fachleute aus dem Sozial- und Gesundheitsbereich können sich an die ExpertInnen des Dialog wenden. Ein Team, bestehend aus erfahrenen AllgemeinmedizinerInnen, FachärztInnen für Psychiatrie, SozialarbeiterInnen, PsychologInnen und PsychotherapeutInnen unterstützt Jugendliche, Eltern, Betroffene und Angehörige bei der Lösung von Suchtproblemen mit Rat und Tat. (Schluss) hir

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