• 22.11.2005, 11:55:38
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VP-Kenesei: Vassilakou steht vor unlösbaren Problemen

Neue Strukturen der Partei nur als Ablenkungsmanöver

Wien (OTS) - Die angekündigte Veränderung der "ungeklärten
Parteistrukturen" und der Parteispitze sei ein Manöver, um von den
wirklichen tiefgehenden Rissen und Grabenkämpfen bei den Wiener
Grünen abzulenken.
"In der Außenwahrnehmung ist doch Vassilakou die Chefin, sie hat es
sogar im Wahlkampf plakatiert. Was soll dann die Diskussion um die
Führung?", fragt Günter Kenesei angesichts der anhaltenden Debatte.
"Wer kennt schon Grünen-Geschäftsführer Robert Korbei und Sprecher
Albert Steinhauser? Welche der beiden Positionen will Vassilakou denn
abschaffen oder verändern und vor allem, was ändert sich dann an den
Personalentscheidungen, die die eigentlichen Auslöser der Grünen
Krise waren?"
Partei und Landtagsklub sind zwei Paar Schuhe. Die Partei ist seit
Jahren, auch unter Mitwirkung von Frau Vassilakou, so organisiert wie
sie jetzt ist. Mit einem nach außen hin wirkungslosen Landessprecher
und einem für die innere Organisation zuständigen
Landesgeschäftsführer. Dazu einer mächtigen Landeskonferenz, in der
Margulies, Vana & Co ihre Hausmacht haben.
Auch wenn Vassilakou der Meinung ist, die Chefin sei sie, ist
unverkennbar, dass Margulies, Vana und Ellensohn die Partei längst
übernommen haben. Zu diesen kommen Rüdiger Maresch und die
Neo-Abgeordnete und langjährige Sekretärin der Landespartei, Heidi
Cammerlander sowie die eindeutig auch diesem Lager zuzurechnende Alev
Korun und Waltraut Antonov.

Ämter als Preis für Morgengaben

"Frau Vassilakou sollte sich nur ein wenig zurückerinnern, unter
welchen Umständen und unter welchen Vorraussetzungen sie von der
Gruppe Margulies-Vana akzeptiert und zur Klubobfrau gemacht wurde.
Diese Morgengabe verlangen jetzt Margulies & Co mit Zinsen und
Zinseszinsen oder besser gesagt mit Posten und Ämtern zurück."
Christoph Chorherr und Sigrid Pilz kritisieren zu Recht, dass sich
die Grünen in Riesenschritten hin zu einer Sekte bewegen, deren
einziges Ziel es ist, die reine Lehre und dogmatische Grundsätze zu
vertreten.
"Ich habe es schon im April deutlich gesagt, doch damals wollte es
bei den Grünen niemand hören. Auch die Bundesgrünen schweigen
betreten zu diesen Entwicklungen, denn Van der Bellen sieht seine
Ambitionen auf eine Regierungsbeteilung schon den Bach hinunter
gehen", so Kenesei abschließend.

Rückfragehinweis:
ÖVP Wien - Pressestelle
TEL (01) 515 43 - 940
FAX (01) 515 43 - 929
mailto: [email protected]
http://www.oevp-wien.at

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