VP-Kenesei: Vassilakou steht vor unlösbaren Problemen

Neue Strukturen der Partei nur als Ablenkungsmanöver

Wien (OTS) - Die angekündigte Veränderung der "ungeklärten Parteistrukturen" und der Parteispitze sei ein Manöver, um von den wirklichen tiefgehenden Rissen und Grabenkämpfen bei den Wiener Grünen abzulenken.
"In der Außenwahrnehmung ist doch Vassilakou die Chefin, sie hat es sogar im Wahlkampf plakatiert. Was soll dann die Diskussion um die Führung?", fragt Günter Kenesei angesichts der anhaltenden Debatte. "Wer kennt schon Grünen-Geschäftsführer Robert Korbei und Sprecher Albert Steinhauser? Welche der beiden Positionen will Vassilakou denn abschaffen oder verändern und vor allem, was ändert sich dann an den Personalentscheidungen, die die eigentlichen Auslöser der Grünen Krise waren?"
Partei und Landtagsklub sind zwei Paar Schuhe. Die Partei ist seit Jahren, auch unter Mitwirkung von Frau Vassilakou, so organisiert wie sie jetzt ist. Mit einem nach außen hin wirkungslosen Landessprecher und einem für die innere Organisation zuständigen Landesgeschäftsführer. Dazu einer mächtigen Landeskonferenz, in der Margulies, Vana & Co ihre Hausmacht haben.
Auch wenn Vassilakou der Meinung ist, die Chefin sei sie, ist unverkennbar, dass Margulies, Vana und Ellensohn die Partei längst übernommen haben. Zu diesen kommen Rüdiger Maresch und die Neo-Abgeordnete und langjährige Sekretärin der Landespartei, Heidi Cammerlander sowie die eindeutig auch diesem Lager zuzurechnende Alev Korun und Waltraut Antonov.

Ämter als Preis für Morgengaben

"Frau Vassilakou sollte sich nur ein wenig zurückerinnern, unter welchen Umständen und unter welchen Vorraussetzungen sie von der Gruppe Margulies-Vana akzeptiert und zur Klubobfrau gemacht wurde. Diese Morgengabe verlangen jetzt Margulies & Co mit Zinsen und Zinseszinsen oder besser gesagt mit Posten und Ämtern zurück." Christoph Chorherr und Sigrid Pilz kritisieren zu Recht, dass sich die Grünen in Riesenschritten hin zu einer Sekte bewegen, deren einziges Ziel es ist, die reine Lehre und dogmatische Grundsätze zu vertreten.
"Ich habe es schon im April deutlich gesagt, doch damals wollte es bei den Grünen niemand hören. Auch die Bundesgrünen schweigen betreten zu diesen Entwicklungen, denn Van der Bellen sieht seine Ambitionen auf eine Regierungsbeteilung schon den Bach hinunter gehen", so Kenesei abschließend.

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