- 18.11.2005, 12:41:08
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Kärntner SPÖ kämpft für Maßnahmen für Vollbeschäftigung aus EU-Mitteln
Kaiser: Landtag wird SP-Antrag zum regionalen Programm für Qualifizierungsmaßnahmen am Arbeitsmarkt beschließen
Klagenfurt (SP-KTN) - "Aus Brüssel können für den Kärntner
Arbeitsmarkt wesentlich mehr Mittel lukriert werden als bisher. Die
Landesregierung und insbesondere der Wirtschaftsreferent sind daher
dringend gefordert endlich die Ärmel hochzukrempeln", erklärt der
designierte SP-Klubobmann LAbg. Peter Kaiser den SP-Antrag, der in
der kommenden Landtagssitzung beschlossen wird. Mit dem Antrag wird
die Kärntner Landesregierung aufgefordert, gemeinsam mit dem AMS ein
regionales Programm für Qualifizierungsmaßnahmen am Arbeitsmarkt zu
erstellen und zur Finanzierung Geldmittel des Europäischen
Sozialfonds in Anspruch zu nehmen.
Die Europäische Kommission hat ein neues "Paket von integrierten
Leitlinien" verabschiedet, das im Zeitraum 2005 - 2008 Wachstum und
Beschäftigung in Europa vorantreiben soll. "Diese neuen
beschäftigungspolitischen Leitlinien spiegeln das Ziel der EU,
Vollbeschäftigung zu realisieren wider und das müssen wir für Kärnten
nützen", erklärt Kaiser. Zum ersten Mal weist die Europäische Union
ausdrücklich auf die Notwendigkeit hin, die sozialen
Sicherungssysteme zu modernisieren. "Damit sollen den
Mitgliedsstaaten Orientierungen für die auszuarbeitenden neuen
"nationalen Reformprogramme" gegeben werden", betont Kaiser.
Die neu gefassten acht beschäftigungspolitischen Leitlinien
repräsentieren einen "lebenszyklusbasierten Ansatz in der
Beschäftigungspolitik", der den Erfordernissen aller Altersgruppen
gerecht wird. Sie lauten wie folgt:
1.) Die Beschäftigungspolitik ausrichten auf Vollbeschäftigung,
Steigerung der Arbeitsplatzqualität und Arbeitsproduktivität und
Stärkung des sozialen und territorialen Zusammenhalts
2.) Förderung lebenszyklusorientierter Ansätze
3.) Arbeitsuchende und benachteiligte Menschen besser in den
Arbeitsmarkt integrieren
4.) Den Arbeitsmarkterfordernissen besser gerecht werden
5.) Flexibilität und Beschäftigungssicherheit in ein ausgewogenes
Verhältnis bringen
6.) Beschäftigungsfreundliche Entwicklung der Lohn- und Arbeitskosten
7.) Die Investitionen in Humankapital steigern
8.) Die Ausbildungssysteme auf Qualifikationsanforderungen ausrichten
Rückfragehinweis:
Mario Wilplinger
Pressesprecher der SPÖ-Kärnten
Tel.: 0463/577 88 76, Fax: 0463/577 88 86
mailto:[email protected]
http://www.kaernten.spoe.at
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