- 17.11.2005, 15:46:38
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Hochwasserhilfe: Große Solidarität unter den Ländern
Niederösterreich spendet 1,18 Millionen Euro - Scheckübergabe an LH Sausgruber
Bezau (VLK) - Niederösterreich stellt insgesamt 1,18 Millionen
Euro für die Behebung der Hochwasserschäden in Vorarlberg zur
Verfügung. Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll übergab
heute, Donnerstag, im Rahmen eines Solidaritätsbesuches in Bezau
einen Scheck an Landeshauptmann Herbert Sausgruber. Dieser dankte für
"dieses großartige und beeindruckende Zeichen der Solidarität".
Landeshauptmann Pröll hat sofort nach Bekanntwerden der
Hochwasserereignisse als Erster bei Landeshauptmann Sausgruber
angerufen und seine Hilfe angeboten - und diese in die Tat umgesetzt:
Das Land Niederösterreich hat gemeinsam mit dem ORF Landesstudio
Niederösterreich, den Niederösterreichischen Nachrichten (NÖN) und
der Raiffeisen-Landesbank NÖ-Wien eine Spendenaktion gestartet. Die
niederösterreichische Bevölkerung hat mit ihren Spenden ein
überragendes Zeichen der Solidarität gesetzt, betont
Niederösterreichs Landeshauptmann Pröll. Der Landeshauptmann
erinnerte dabei an das verheerende Hochwasser vor drei Jahren in
Niederösterreich und an die großartige Hilfe aus dem In- und Ausland.
"Wir wissen, was es heißt Hilfe zu brauchen".
Die Spendenmittel aus Niederösterreich werden für die
Schadensbeseitigung an kommunalen Projekten (beispielsweise für die
Hauptschule und das Sozialzentrum in Bezau, die Volks- und
Hauptschule in Au oder das Schwimmbad in Klösterle) zur Verfügung
gestellt.
Regionale Strukturen
Landeshauptmann Sausgruber dankte Niederösterreichern für ihre
große Spendenbereitschaft. Rund 100.000 Haushalte - Sausgruber: "das
ist jeder vierte Haushalt" - haben insgesamt 1,18 Millionen Euro
gespendet. Der Landeshauptmann verwies bei der Scheckübergabe
speziell auf zwei Gründe, warum Vorarlberg den Gewalten der Natur
letztlich erfolgreich trotzen konnte: "Zum Ersten der rasche Einsatz
der Rettungs- und Hilfsorganisationen in allen betroffenen Gebieten
des Landes, und zum Zweiten die riesige Spendenbereitschaft. Diese
machte es möglich, dass wir unser Versprechen einlösen und wirklich
allen helfen konnten."
(tm/moma)
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