• 16.11.2005, 13:22:40
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Aufstand gegen Kahlschlag im NÖ-Rettungswesen.

Studie empfiehlt 107 der 161 Rettungsstellen zu schließen. Rotes Kreuz und Arbeitersamariterbund schlagen Alarm: Das wäre der Systemkollaps.

Wien (OTS) - NEW veröffentlicht in seiner neuen Ausgabe Exklusiv
die Liste der 107 Orts- und Bezirksstellen, die von der Schließung
bedroht sind. Rot Kreuz Präsident Hadmar Lechner im NEWS-Interview:
"Wenn das umgesetzt wird, verlieren wir einen großen Teil unserer
Freiwilligen - im Katastrophenfall wären uns dann die Hände
gebunden."

Denn das niederösterreichische Rettungswesen, so Lechner , steckt
schon seit langem in einer tiefen Finanzierungskrise. Kein anderes
Bundesland gewährt seinen Rettungsorganisationen so wenig Zuschüsse.
Hadmar Lechner: "Wir bluten seit Jahren aus."

Laut dem Auftraggeber der Studie, der NÖ-Gebietskrankenkasse, will
der Hauptverband der Sozialversicherungsträger das
niederösterreichische Modell in naher Zukunft auf ganz Österreich
ausdehnen. Von Vorarlberg bis ins Burgenland wären dann hunderte
Rettungsdienststellen von der Schließung betroffen.

Laut NEWS vorliegenden Informationen plant der Hauptverband der
Sozialversicherungsträger eine Überprüfung sämtlicher
Rettungsstationen in ganz Österreich. Kommen die Studienautoren hier
zu einem ähnlichen Ergebnis wie in Niederösterreich, droht fast zwei
Drittel aller Rettungsstellen die Schließung.

Rückfragehinweis:

Sekretariat NEWS
    Chefredaktion
   Tel.: (01) 213 12 DW 1103

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