• 15.11.2005, 13:07:35
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  • OTS0176 OTW0176

ÖH: Gehrervorschlag als Übergangslösung praktikabel

Studierende fordern sofortige Rücknahme der anderen Zugangsbeschränkungen

Wien (OTS) - Die von Ministerin Gehrer heute in Brüssel
vorgestellte Lösung - das Herkunftslandprinzip für Medizin und
Veterinärmedizin wiederherzustellen - erachtet die Österreichische
HochschülerInnenschaft (ÖH) als kurzfristig praktikabel. "Als
Übergangslösung, um den offenen Hochschulzugang umzusetzen ist das
für uns Studierende akzeptabel, aber nur die Hälfte des Weges", so
Barbara Blaha aus dem ÖH Vorsitzteam. "Noch muss die Kommission von
der Notwendigkeit der Regelung überzeugt werden."

Für einen "wichtigen ersten Schritt" hält Rosa Nentwich-Bouchal
das tradierte Zugeständnis der EU-Kommission gegenüber
Bildungsministerin Gehrer, damit sei es aber noch nicht getan: "Der
zweite, langfristige Schritt muss sein, das österreichische
Erfolgsmodell des offenen Hochschulzugangs in andere Länder Europas
zu tragen. "

"Wir haben Ministerin Gehrer von Anfang an Unterstützung bei der
Bekämpfung von Zugangsbeschränkungen zugesichert" so Blaha und
Nentwich-Bouchal. Ministerin Gehrer könne jetzt schon beweisen, dass
sie auf der Seite der Studierenden steht: "Wo die Homogenität nicht
gestört ist, verlangen wir die sofortige Rücknahme der
Zugangsbeschränkungen" so das Vorsitzteam abschließend.

Rückfragehinweis:
Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH)
Yussi Pick, Presse
Tel.: 01/310-88-80/59, Mobil: 0676 888 52 211
mailto:[email protected]
http://www.oeh.ac.at

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