Kickl: Gorbach will sich letzte Ministermonate mit Nichtstun versüßen

FPÖ-Generalsekretär erwartet weiteres Chaos bei ÖBB-Dienstrecht

"Wenn Hubert Gorbach eine Lösung des von ihm verursachten ÖBB-Dienstrechtdesasters in drei bis vier Monaten anstrebt, bedeutet das in Wahrheit nur, daß er sich in der kurzen Zeit, die ihm als Minister noch bleibt, nicht mehr mit seinen ihm so lästigen Aufgaben herumschlagen will", sagte heute FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl.

Gorbach wolle sich seine letzten Ministermonate offenbar mit Nichtstun versüßen. Sollte er zum von ihm genannten Zeitpunkt noch im Amt sein, werde es beim Dienstrecht einen wie üblich unüberlegten Schnellschuß geben, der neues Chaos verursache, ähnlich der Kalorienregelung beim Schwerarbeitergesetz, prophezeite Kickl. Geistig und emotionell sitze Gorbach längst im Sessellift. Als Minister konzentriere er seine ganze Kraft darauf, sein Leben nach der Politik entsprechend abzusichern.

Befremdlich sei allerdings auch das geballte Aufjaulen der SPÖ zur ÖBB-Thematik. Einen so lauten Aufschrei habe man bei roten Finanzdesastern wie dem BAWAG-Skandal leider vermissen müssen, sagte Kickl. Für ihre wirtschaftspolitische Lösungskompetenz seien die Genossinnen und Genossen ja auch nicht gerade bekannt.

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