• 12.11.2005, 13:34:51
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Kickl: Gorbach will sich letzte Ministermonate mit Nichtstun versüßen

FPÖ-Generalsekretär erwartet weiteres Chaos bei ÖBB-Dienstrecht

"Wenn Hubert Gorbach eine Lösung des von ihm verursachten
ÖBB-Dienstrechtdesasters in drei bis vier Monaten anstrebt, bedeutet
das in Wahrheit nur, daß er sich in der kurzen Zeit, die ihm als
Minister noch bleibt, nicht mehr mit seinen ihm so lästigen Aufgaben
herumschlagen will", sagte heute FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl.

Gorbach wolle sich seine letzten Ministermonate offenbar mit
Nichtstun versüßen. Sollte er zum von ihm genannten Zeitpunkt noch im
Amt sein, werde es beim Dienstrecht einen wie üblich unüberlegten
Schnellschuß geben, der neues Chaos verursache, ähnlich der
Kalorienregelung beim Schwerarbeitergesetz, prophezeite Kickl.
Geistig und emotionell sitze Gorbach längst im Sessellift. Als
Minister konzentriere er seine ganze Kraft darauf, sein Leben nach
der Politik entsprechend abzusichern.

Befremdlich sei allerdings auch das geballte Aufjaulen der SPÖ zur
ÖBB-Thematik. Einen so lauten Aufschrei habe man bei roten
Finanzdesastern wie dem BAWAG-Skandal leider vermissen müssen, sagte
Kickl. Für ihre wirtschaftspolitische Lösungskompetenz seien die
Genossinnen und Genossen ja auch nicht gerade bekannt.

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFP

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