- 11.11.2005, 11:45:13
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3. Life Science Meeting der FH Krems am neuen Campus Krems
Wien (OTS) - Neue Trends in der Biomedizin waren das Thema des
internationalen, interdisziplinäre Symposiums, das erstmals am neuen
Campus Krems stattgefunden hat. Aktuelle Entwicklungen in der
Regenerativen Medizin, die Ausbildung im Bereich Biomedizin und
Biotechnologie sowie das Spannungsfeld zwischen Wissenschaft,
Wirtschaft und Politik waren die Schwerpunkte des Symposiums "New
Frontiers in Biomedicine and Biotechnology".
Bereits zum dritten Mal lud die IMC Fachhochschule - diesmal
gemeinsam mit der Donau Universität Krems - zu einem
interdisziplinären wissenschaftlichen Meeting zu aktuellen Themen der
biomedizinischen und biotechnologischen Forschung, Entwicklung,
industriellen Umsetzung und klinischen Anwendungen ein.
"In den vergangenen zehn Jahren hat sich die Medizin komplett
verändert, aber den meisten Leuten ist das noch nicht bewusst",
bestätigen Dr. Wolfgang Schütt, Studiengangsleiter Biotechnologie an
der FH Krems und Univ.-Doz. Dr. Dieter Falkenhagen, Leiter der
Abteilung für Medizinische Wissenschaften an der Donau-Universität
Krems, in Bezug auf die Regenerative Medizin. Diese neue
biomedizinische Disziplin nutzt die Selbstheilungskräfte von
Stammzellen für die Regeneration von Organen und Geweben und wird
künftig Heilung im tatsächlichen Sinn ermöglichen - also eine
Wiederherstellung des Körpers, wie er vor der Erkrankung war. Damit
zählt die Regenerative Medizin zu den revolutionärsten Trends in der
Medizin.
Neueste Entwicklungen auf diesem Gebiet standen im Mittelpunkt des
Symposiums in Krems. Zu den Vortragenden zählten führende
internationale Spezialisten aus Grundlagenforschung,
Technologieunternehmen, Industrie und Kliniken. Die maßgebliche
Kapazität auf dem Sektor der Tumornekroseforschung - Prof. Dr.
Matalon, Leiter der Abteilung Pysiologie und Biophysik an der
Universität von Alabama/USA - erläuterte in seinem Vortrag die
Mechanismen des Ionentransports durch Zellwände.
Der Leiter des Instituts für biologische Physik an der Universität
von South Bohemia - Prof. Dr. Dalibor Stys - mit dessen Institut der
Studiengang Biotechnologie zusammenarbeitet - brachte in seinem
Vortrag die hoch spannende Thematik der Gewinnung von Wirkstoffen für
die Medizin aus Meeresalgen. Aus dieser Zusammenarbeit begründet sich
auch ein gemeinsames Forschungsprojekt, das von der EU gefördert wird
und von Dipl. Ing. Dr. techn. Christoph Kleber (Professor und
Projektleiter im Studiengang Biotechnologie) betreut wird..
Führende Vertreter aus der österreichischen Industrie und
Forschung berichteten über die beruflichen Erfahrungen mit den ersten
IMC Studierenden. Dabei waren sich alle einig: Die Ausbildung der FH
Krems ermöglicht sowohl die schnelle Integration in
Unternehmensprozesse als auch die Möglichkeit hochqualitative
Forschung zu betreiben. Dr. Bertram Ober, Professor und Koordinator
für Berufspraktika im Bereich Biotechnologie bestätigt: "In diesem
Wintersemester ist es gelungen 40 Studierende weltweit zu vermitteln,
von der Harvard University über Biotech-Unternehmen in Hawaii und
Singapore bis zur österreichischen Großindustrie."
Rückfragehinweis:
Studiengang Medizinische und Pharmazeutische Biotechnologie
Dr. Wolfgang Schütt, Studiengangsleiter
Tel.: 02732-802-321 oder mailto:[email protected]
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