3. Life Science Meeting der FH Krems am neuen Campus Krems

Wien (OTS) - Neue Trends in der Biomedizin waren das Thema des internationalen, interdisziplinäre Symposiums, das erstmals am neuen Campus Krems stattgefunden hat. Aktuelle Entwicklungen in der Regenerativen Medizin, die Ausbildung im Bereich Biomedizin und Biotechnologie sowie das Spannungsfeld zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Politik waren die Schwerpunkte des Symposiums "New Frontiers in Biomedicine and Biotechnology".

Bereits zum dritten Mal lud die IMC Fachhochschule - diesmal gemeinsam mit der Donau Universität Krems - zu einem interdisziplinären wissenschaftlichen Meeting zu aktuellen Themen der biomedizinischen und biotechnologischen Forschung, Entwicklung, industriellen Umsetzung und klinischen Anwendungen ein.

"In den vergangenen zehn Jahren hat sich die Medizin komplett verändert, aber den meisten Leuten ist das noch nicht bewusst", bestätigen Dr. Wolfgang Schütt, Studiengangsleiter Biotechnologie an der FH Krems und Univ.-Doz. Dr. Dieter Falkenhagen, Leiter der Abteilung für Medizinische Wissenschaften an der Donau-Universität Krems, in Bezug auf die Regenerative Medizin. Diese neue biomedizinische Disziplin nutzt die Selbstheilungskräfte von Stammzellen für die Regeneration von Organen und Geweben und wird künftig Heilung im tatsächlichen Sinn ermöglichen - also eine Wiederherstellung des Körpers, wie er vor der Erkrankung war. Damit zählt die Regenerative Medizin zu den revolutionärsten Trends in der Medizin.

Neueste Entwicklungen auf diesem Gebiet standen im Mittelpunkt des Symposiums in Krems. Zu den Vortragenden zählten führende internationale Spezialisten aus Grundlagenforschung, Technologieunternehmen, Industrie und Kliniken. Die maßgebliche Kapazität auf dem Sektor der Tumornekroseforschung - Prof. Dr. Matalon, Leiter der Abteilung Pysiologie und Biophysik an der Universität von Alabama/USA - erläuterte in seinem Vortrag die Mechanismen des Ionentransports durch Zellwände.

Der Leiter des Instituts für biologische Physik an der Universität von South Bohemia - Prof. Dr. Dalibor Stys - mit dessen Institut der Studiengang Biotechnologie zusammenarbeitet - brachte in seinem Vortrag die hoch spannende Thematik der Gewinnung von Wirkstoffen für die Medizin aus Meeresalgen. Aus dieser Zusammenarbeit begründet sich auch ein gemeinsames Forschungsprojekt, das von der EU gefördert wird und von Dipl. Ing. Dr. techn. Christoph Kleber (Professor und Projektleiter im Studiengang Biotechnologie) betreut wird..

Führende Vertreter aus der österreichischen Industrie und Forschung berichteten über die beruflichen Erfahrungen mit den ersten IMC Studierenden. Dabei waren sich alle einig: Die Ausbildung der FH Krems ermöglicht sowohl die schnelle Integration in Unternehmensprozesse als auch die Möglichkeit hochqualitative Forschung zu betreiben. Dr. Bertram Ober, Professor und Koordinator für Berufspraktika im Bereich Biotechnologie bestätigt: "In diesem Wintersemester ist es gelungen 40 Studierende weltweit zu vermitteln, von der Harvard University über Biotech-Unternehmen in Hawaii und Singapore bis zur österreichischen Großindustrie."

Rückfragen & Kontakt:

Studiengang Medizinische und Pharmazeutische Biotechnologie
Dr. Wolfgang Schütt, Studiengangsleiter
Tel.: 02732-802-321 oder biotech@imc-krems.ac.at

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