• 10.11.2005, 18:00:00
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Renner: Die Marchfeldakademie kommt!

Vertreter der Gemeinden betonen Wichtigkeit der berufsbegleitenden Bildungseinrichtung für Region

St. Pölten, (SPI) - Die Bedarfserhebungsstudie für die
Marchfeldakademie hat bereits vor dem Sommer die Notwendigkeit einer
berufsbegleitenden Bildungseinrichtung aufgezeigt. In der
Zwischenzeit hat auch eine Evaluierung durch das renommierte
Österreichische Institut für Raumplanung (ÖIR) dem Standort Strasshof
ein positives Zeugnis ausgestellt. "Damit ist der Weg frei", stellten
die Vertreter der betroffenen Gemeinden, der Fachhochschule Wr.
Neustadt sowie der GIP fest und erläuterten in einem heute
stattfindenden gemeinsamen Pressegespräch am Gemeindeamt in Strasshof
die weiteren Schritte.****

"Für die Gemeinde Strasshof ist die Errichtung der Marchfeldakademie
gar nicht hoch genug einzuschätzen", freut sich Bürgermeister Herbert
Farthofer und stellt klar: "Die Gemeinde wird das Projekt auch
weiterhin voll unterstützen". Dazu sei als nächster Schritt die
entsprechende Flächenwidmung notwendig. Diese liegt seit 25. Oktober
am Gemeindeamt auf und soll noch im Dezember vom Gemeinderat
beschlossen werden. Mit dem Dreischlüsselacker wurde der zukünftige
Standort möglichst nahe an die B8 und zur Nordbahn gerückt. "Das
wurde von den Sachverständigen der Landesregierung ausdrücklich
gewünscht. Durch eine Zufahrt von Süden stellen wir aber sicher, dass
die Anrainer durch den Akademiebetrieb und allfällige
Folgeeinrichtungen so wenig wie möglich gestört werden."

Auch die Vizebürgermeisterin von Markgrafneusiedl und Abgeordnete zum
NÖ Landtag, Mag. Karin Renner, ist optimistisch: "Das Projekt der
Marchfeldakademie ist ein großer Gewinn für die gesamte Region. Denn
gerade die Kombination von maßgeschneiderten Bildungsangeboten mit
hochwertiger Infrastruktur ist für die zukünftige Betriebsansiedelung
und damit für die Schaffung von Arbeitsplätzen in der Region
unbedingt notwendig."

Daher werde die Gemeinde Markgrafneusiedl die Errichtung eines
Gewerbeparks durch die GIP auf dem Gelände des ehemaligen Flugfelds
mit Nachdruck weiterverfolgen. "Mit der direkten Verbindung zur
Marchfeldakademie schaffen wir die besten Voraussetzungen für
Unternehmen und für die Bürger", ist der Bürgermeister von
Markgrafneusiedl, Erwin Hrabal, überzeugt. Angesichts der jüngsten
Ereignisse sei "jeder zusätzliche Arbeitsplatz in der Gemeinde von
enormer Bedeutung".

Für die Fachhochschule Wr. Neustadt präsentierte Geschäftsführer
Prof. Mag. Werner Jungwirth das Konzept eines
Wirtschaftsingenieur-Lehrgangs an der Marchfeldakademie. "Wir werden,
aufbauend auf die bekannten Studien, einen Lehrgang mit dem
Schwerpunkt Produktions- bzw. Prozessoptimierung und
Qualitätsmanagement im automotiven Sektor anbieten". Dabei komme das
ganze Know how der größten Fachhochschule Österreichs dem Standort
Strasshof zugute. "Noch heuer wird der entsprechende Antrag beim
Fachhochschulrat eingebracht werden", führte Prof. Jungwirth aus. Mit
der Ausbildung könne dann nach Vorliegen aller Rahmenbedingungen
begonnen werden.

Auch von Seiten des Grundstückseigentümers und Investors GIP gibt man
sich zufrieden: "Erfolgreiches Wirtschaften ist nur durch die
Kooperation aller Beteiligten möglich. Wir haben jetzt wesentliche
Fortschritte erzielt und werden diesen Weg weiter fortsetzen", führt
KR Hans Asamer aus. Durch die Lage im "Goldenen Dreieck Europas",
insbesondere zwischen den Städten Wien und Bratislava, seien beste
Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zukunft gegeben. Diese Chancen
gelte es nun zu nutzen. "Dafür sind aber auch eine hochrangige
Straßeninfrastruktur wie die geplante Marchfeldschnellstraße und
leistungsfähige Grenzübergänge notwendig!"

Gleichzeitig mit der Flächenwidmung für die Marchfeldakademie wird
auch die von Architekturlegende Prof. Roland Rainer geplante Siedlung
auf dem Bahnacker in Angriff genommen. "Ausbildung, Arbeiten und
Wohnen gehören eben zusammen", führte Projektentwickler Alfred
Supersberger aus. Dabei könne die Gemeinde nur gewinnen, denn: "Die
notwendige neue Bahnunterführung kommt schließlich nicht nur der
Rainer-Siedlung, sondern dem gesamten Bartosch-Viertel zugute".
Außerdem habe sich die Gemeinde auch eine Fläche für einen neuen
Kindergarten gesichert und: "Das gesamte Projekt der GIP wird
schrittweise und in enger Abstimmung mit den Gemeinden verwirklicht.
An explosionsartigen Entwicklungen haben wir selbst kein Interesse".

Der Geschäftsführer der GIP, Mag. Stefan Hödl, wies darauf hin, dass
nach Abschluss der Verfahren in den Gemeinden auch eine Zustimmung
der NÖ Landesregierung notwendig sei. Von allen Anwesenden wurde aber
bestätigt, dass die bisherigen Gespräche, allen voran mit LHStv.
Ernest Gabmann, eine positive Erledigung erwarten lassen.

Rückfragehinweis:
LAbg. Mag. Karin Renner
0664 43 27 248

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