Renner: Die Marchfeldakademie kommt!

Vertreter der Gemeinden betonen Wichtigkeit der berufsbegleitenden Bildungseinrichtung für Region

St. Pölten, (SPI) - Die Bedarfserhebungsstudie für die Marchfeldakademie hat bereits vor dem Sommer die Notwendigkeit einer berufsbegleitenden Bildungseinrichtung aufgezeigt. In der Zwischenzeit hat auch eine Evaluierung durch das renommierte Österreichische Institut für Raumplanung (ÖIR) dem Standort Strasshof ein positives Zeugnis ausgestellt. "Damit ist der Weg frei", stellten die Vertreter der betroffenen Gemeinden, der Fachhochschule Wr. Neustadt sowie der GIP fest und erläuterten in einem heute stattfindenden gemeinsamen Pressegespräch am Gemeindeamt in Strasshof die weiteren Schritte.****

"Für die Gemeinde Strasshof ist die Errichtung der Marchfeldakademie gar nicht hoch genug einzuschätzen", freut sich Bürgermeister Herbert Farthofer und stellt klar: "Die Gemeinde wird das Projekt auch weiterhin voll unterstützen". Dazu sei als nächster Schritt die entsprechende Flächenwidmung notwendig. Diese liegt seit 25. Oktober am Gemeindeamt auf und soll noch im Dezember vom Gemeinderat beschlossen werden. Mit dem Dreischlüsselacker wurde der zukünftige Standort möglichst nahe an die B8 und zur Nordbahn gerückt. "Das wurde von den Sachverständigen der Landesregierung ausdrücklich gewünscht. Durch eine Zufahrt von Süden stellen wir aber sicher, dass die Anrainer durch den Akademiebetrieb und allfällige Folgeeinrichtungen so wenig wie möglich gestört werden."

Auch die Vizebürgermeisterin von Markgrafneusiedl und Abgeordnete zum NÖ Landtag, Mag. Karin Renner, ist optimistisch: "Das Projekt der Marchfeldakademie ist ein großer Gewinn für die gesamte Region. Denn gerade die Kombination von maßgeschneiderten Bildungsangeboten mit hochwertiger Infrastruktur ist für die zukünftige Betriebsansiedelung und damit für die Schaffung von Arbeitsplätzen in der Region unbedingt notwendig."

Daher werde die Gemeinde Markgrafneusiedl die Errichtung eines Gewerbeparks durch die GIP auf dem Gelände des ehemaligen Flugfelds mit Nachdruck weiterverfolgen. "Mit der direkten Verbindung zur Marchfeldakademie schaffen wir die besten Voraussetzungen für Unternehmen und für die Bürger", ist der Bürgermeister von Markgrafneusiedl, Erwin Hrabal, überzeugt. Angesichts der jüngsten Ereignisse sei "jeder zusätzliche Arbeitsplatz in der Gemeinde von enormer Bedeutung".

Für die Fachhochschule Wr. Neustadt präsentierte Geschäftsführer Prof. Mag. Werner Jungwirth das Konzept eines Wirtschaftsingenieur-Lehrgangs an der Marchfeldakademie. "Wir werden, aufbauend auf die bekannten Studien, einen Lehrgang mit dem Schwerpunkt Produktions- bzw. Prozessoptimierung und Qualitätsmanagement im automotiven Sektor anbieten". Dabei komme das ganze Know how der größten Fachhochschule Österreichs dem Standort Strasshof zugute. "Noch heuer wird der entsprechende Antrag beim Fachhochschulrat eingebracht werden", führte Prof. Jungwirth aus. Mit der Ausbildung könne dann nach Vorliegen aller Rahmenbedingungen begonnen werden.

Auch von Seiten des Grundstückseigentümers und Investors GIP gibt man sich zufrieden: "Erfolgreiches Wirtschaften ist nur durch die Kooperation aller Beteiligten möglich. Wir haben jetzt wesentliche Fortschritte erzielt und werden diesen Weg weiter fortsetzen", führt KR Hans Asamer aus. Durch die Lage im "Goldenen Dreieck Europas", insbesondere zwischen den Städten Wien und Bratislava, seien beste Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zukunft gegeben. Diese Chancen gelte es nun zu nutzen. "Dafür sind aber auch eine hochrangige Straßeninfrastruktur wie die geplante Marchfeldschnellstraße und leistungsfähige Grenzübergänge notwendig!"

Gleichzeitig mit der Flächenwidmung für die Marchfeldakademie wird auch die von Architekturlegende Prof. Roland Rainer geplante Siedlung auf dem Bahnacker in Angriff genommen. "Ausbildung, Arbeiten und Wohnen gehören eben zusammen", führte Projektentwickler Alfred Supersberger aus. Dabei könne die Gemeinde nur gewinnen, denn: "Die notwendige neue Bahnunterführung kommt schließlich nicht nur der Rainer-Siedlung, sondern dem gesamten Bartosch-Viertel zugute". Außerdem habe sich die Gemeinde auch eine Fläche für einen neuen Kindergarten gesichert und: "Das gesamte Projekt der GIP wird schrittweise und in enger Abstimmung mit den Gemeinden verwirklicht. An explosionsartigen Entwicklungen haben wir selbst kein Interesse".

Der Geschäftsführer der GIP, Mag. Stefan Hödl, wies darauf hin, dass nach Abschluss der Verfahren in den Gemeinden auch eine Zustimmung der NÖ Landesregierung notwendig sei. Von allen Anwesenden wurde aber bestätigt, dass die bisherigen Gespräche, allen voran mit LHStv. Ernest Gabmann, eine positive Erledigung erwarten lassen.

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