Hochwasserhilfe: Weitere Mittel aus dem Spendentopf

LH Sausgruber: Hilfe für Härtefälle

Bregenz (VLK) - In der vierten Sitzung des Vergabebeirates heute, Donnerstag, wurden insgesamt 448.800 Euro an Spendenmitteln für von den Hochwasserereignissen betroffene Personen beschlossen, teilt Landeshauptmann Herbert Sausgruber mit: "Die Spenden von Privaten und Organisationen werden eingesetzt um in speziellen Härtefällen zu helfen, wenn die Beihilfe aus dem Katastrophenfonds nicht ausreicht".

Bisher wurde eine Hilfe von Euro 1,67 Millionen Euro für 56 Fälle beschlossen. Die Auszahlung und organisatorische Abwicklung dazu erfolgt zentral über das Rote Kreuz, Landesstelle Vorarlberg. Die Auszahlung der Mittel orientiert sich grundsätzlich an den Aufwändungen/Kosten für die Behebung der Schäden. Zur Behebung zählt auch die Wiederbeschaffung von nicht mehr reparierbaren Objekten/Gegenständen.

Die Hilfe aus Spenden kommt jenen zugute, die
- entweder wirtschaftlich sehr eingeengt sind und für die auch eine Investition von beispielsweise 1.500 Euro eine große Belastung ist, - wenn die Schäden sehr groß sind und die Reparatur oder Wiederbeschaffung die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit weit übersteigt, oder
- wenn gleichzeitig auftretende Schäden einzelne Personen über das für sie erträgliche Maß hinaus hart treffen (beispielsweise Schäden am Zufahrtsweg oder in der Fläche).

Vergabebeirat

Die Verteilung der Gelder wird vom Vergabebeirat, bestehend aus Vertretern des Landes, verschiedener Sozialeinrichtungen (Rotes Kreuz, Caritas, Volkshilfe und Katastrophenhilfe Österreichischer Frauen) und der heimischen Medien vorgenommen. Damit entstehen keine Verwaltungskosten, betont der Landeshauptmann: "Die Spendengelder kommen eins zu eins den betroffenen Personen und Einrichtungen zu Gute".

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