• 10.11.2005, 10:44:36
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Neuer AGEZ-Vorstand gewählt - zwei neue Mitgliedsorganisationen aufgenommen

AGEZ-Prioritäten 2006: 0,7-Ziel und anwaltschaftliche Arbeit zu Weltwirtschaft und gerechter Verteilung

Wien (OTS) - Die Mitgliederversammlung der AGEZ -
Arbeitsgemeinschaft Entwicklungszusammenarbeit, Dachverband von 30
österreichischen Nichtregierungsorganisationen der
Entwicklungspolitik und Entwicklungszusammenarbeit, hat gestern einen
neuen Vorstand für zwei Jahre gewählt.

Der bisherige AGEZ-Vorsitzende Heribert Steinbauer wurde für eine
weitere Funktionsperiode bestätigt. Seine StellvertreterInnen sind
Petra Navara-Unterluggauer von HORIZONT3000 und Norman Spitzegger vom
Österreichischen Nord-Süd-Institut.

Weitere Mitglieder im Vorstand sind Milena Müller von der
Katholischen Frauenbewegung Österreichs, Ulrike Schelander von CARE
Österreich, Hilde Wipfel von der Koordinierungsstelle der
Österreichischen Bischofskonferenz für Entwicklung und Mission, Franz
Halbartschlager von der Südwind-Agentur und Rudolf Remler-Schöberl
von der Dreikönigsaktion.

Die Zusammensetzung des Vorstands spiegelt das breite Spektrum der
in der österreichischen Entwicklungspolitik engagierten
Nichtregierungsorganisationen wider.

Zwei neue Mitglieder

Die Mitgliederversammlung hat zwei neue Organisationen
aufgenommen, die das Gewicht des österreichischen Dachverbandes für
entwicklungspolitische NGOs verstärken werden: die Volkshilfe
Österreich, international derzeit in Indien
(Tsunami-Wiederaufbauhilfe), Indonesien, Rumänien, Russland und in
der Ukraine engagiert, und die "Österreichische Gesellschaft für
medizinische Entwicklungszusammenarbeit - Doctors for Disabled".
Diese junge Gesellschaft unterstützt entwicklungspolitisch aktive
ÄrztInnen und interessierte Nicht-ÄrztInnen bei ihren Aktivitäten und
bietet den Mitgliedern der AGEZ medizinische Expertise an.

Schwerpunkte der AGEZ 2006

Als Schwerpunkte der Arbeit im kommenden Jahr hat die
Vollversammlung die Weiterarbeit zu den Millenniumsentwicklungszielen
und der Steigerung der Mittel für Entwicklungszusammenarbeit (auf
0,7% des BNE), insbesondere auch für entwicklungspolitische
Bildungsarbeit, beschlossen. Die AGEZ wird sich bei Außenministerium
und der ausgelagerten Austrian Development Agency für bessere
Rahmenbedingungen für NGOs einsetzen. Weitere Prioritäten sind
entwicklungspolitische Informations- und anwaltschaftliche Arbeit zu
Weltwirtschaft, WTO und gerechter Verteilung sowie zu CSR (Corporate
Social Responsibility), der sozialen Verantwortung von Unternehmen in
Entwicklungsländern.

Rückfragehinweis:
Mag. Elfriede Schachner, AGEZ-Geschäftsführerin
Tel: 01/317 40 16 oder 0699 107 66 216
E-mail: elfriede.schachner@agez.at ; Homepage: www.agez.at

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