- 10.11.2005, 09:30:08
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Broukal: Uni-"Milliarde" reicht gerade zum Fortwursteln
Wien (SK) - Die bombastisch angekündigte "Uni-Milliarde" der
Regierung entpuppt sich bei näherer Betrachtung als Mogelpackung
erster Ordnung, erklärte SPÖ-Wissenschaftssprecher Josef Broukal
Donnerstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****
- 500 Millionen Euro gehen an die Bauwirtschaft für
Gebäude-Sanierungen. Sie tragen nichts zum Ausbau von Forschung und
Lehre bei.
- Die 525 Millionen Euro, die tatsächlich an die Unis fließen sollen,
decken gerade einmal zwei Drittel des nötigen Geldes. Noch im Juli
rechneten die Rektoren der Regierung vor, dass die Unis bis 2009 eine
"Mindestanforderung" von 810 Millionen Euro brauchen werden, um über
die Runden zu kommen.
- Im Jahr 2009 werden die Unis, gemessen am Volkseinkommen, noch
weniger Geld haben als im Jahr 2004. Die Regierung setzt den
Hungerkurs fort.
SPÖ fordert echte Uni-Milliarde
"Wenn die Unis die Zugangsbeschränkungen abbauen sollen; wenn sie
überall für zumutbare Studienverhältnisse sorgen sollen; wenn sie
ihren jungen wissenschaftlichen Mitarbeitern faire Gehälter zahlen
wollen, dann brauchen sie mehr als die Abgeltung der Geldentwertung",
sagt SPÖ-Wissenschaftssprecher Josef Broukal. "Die SPÖ erneuert ihr
Versprechen an die Universitäten: Eine echte Uni-Milliarde, die die
Universitäten wirklich weiter bringt." (Schluss) cs
Rückfragehinweis:
Pressedienst der SPÖ
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at
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