Broukal: Uni-"Milliarde" reicht gerade zum Fortwursteln

Wien (SK) - Die bombastisch angekündigte "Uni-Milliarde" der Regierung entpuppt sich bei näherer Betrachtung als Mogelpackung erster Ordnung, erklärte SPÖ-Wissenschaftssprecher Josef Broukal Donnerstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

- 500 Millionen Euro gehen an die Bauwirtschaft für Gebäude-Sanierungen. Sie tragen nichts zum Ausbau von Forschung und Lehre bei.

- Die 525 Millionen Euro, die tatsächlich an die Unis fließen sollen, decken gerade einmal zwei Drittel des nötigen Geldes. Noch im Juli rechneten die Rektoren der Regierung vor, dass die Unis bis 2009 eine "Mindestanforderung" von 810 Millionen Euro brauchen werden, um über die Runden zu kommen.

- Im Jahr 2009 werden die Unis, gemessen am Volkseinkommen, noch weniger Geld haben als im Jahr 2004. Die Regierung setzt den Hungerkurs fort.

SPÖ fordert echte Uni-Milliarde

"Wenn die Unis die Zugangsbeschränkungen abbauen sollen; wenn sie überall für zumutbare Studienverhältnisse sorgen sollen; wenn sie ihren jungen wissenschaftlichen Mitarbeitern faire Gehälter zahlen wollen, dann brauchen sie mehr als die Abgeltung der Geldentwertung", sagt SPÖ-Wissenschaftssprecher Josef Broukal. "Die SPÖ erneuert ihr Versprechen an die Universitäten: Eine echte Uni-Milliarde, die die Universitäten wirklich weiter bringt." (Schluss) cs

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