• 07.11.2005, 12:39:28
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AK Wien Vollversammlung: Tumpel fordert Hände weg vom Dienstrecht der Eisenbahner (3)

Regierung hat wirtschaftliche Probleme der ÖBB mit Zerschlagung selbst verursacht

Wien (OTS) - Als "ungeheuerlich" bezeichnet AK Präsident Herbert
Tumpel das Vorgehen des Verkehrsministers in der Frage des ÖBB
Dienstrechts. Alle Experten, allen voran der Generaldirektor der
erfolgreichen Schweizer Bahn, hätten gewarnt, dass die Kosten der ÖBB
Zerschlagung das Unternehmen in wirtschaftliche Schwierigkeiten
bringen werden. "Die Regierung hat all diese Warnungen in den Wind
geschlagen", sagt Tumpel, "jetzt sehen wir die Folgen: Die ÖBB haben
die vorhergesagten wirtschaftlichen Probleme. Und der Herr
Verkehrsminister macht dafür die Eisenbahner verantwortlich - das ist
ein starkes Stück." Tumpel erinnert daran, dass erst vor eineinhalb
Jahren von Regierung und Sozialpartnern ein neuer Kollektivvertrag
für die ÖBB ausgehandelt worden sei. "Und dieser Vertrag soll jetzt
plötzlich nichts mehr wert sein, weil die Regierung die falschen
Weichen für die ÖBB gestellt hat", sagt Tumpel, "so kann man mit
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in Österreich nicht umgehen!"

Rückfragehinweis:

Christian Spitaler
   AK Wien Kommunikation
   tel.: (+43-1) 50 165 - 2152
   mobile: (+43) 664 45 43 43 6
   mailto:[email protected]
   http://wien.arbeiterkammer.at

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