Herausragende Wissenschaftler erhalten den Heinrich-Wieland-Preis 2005 sowie die Heinrich-Wieland-Goldmedaille

Wien (OTS) - In diesem Jahr ging der Heinrich-Wieland-Preis an
Prof. Dr. Helen H. Hobbs von der University of Texas, Southwestern Medical School. Sie wurde heute an der Ludwig-Maximilians-Universität in München mit einem Preisgeld von 25.000 Euro ausgezeichnet. Darüber hinaus wurde Prof. Dr. Karl Decker aus Freiburg mit der Heinrich-Wieland-Goldmedaille für sein Lebenswerk ausgezeichnet.

Prof. Hobbs erhielt den von Boehringer Ingelheim gestifteten Preis für ihre Forschungsarbeiten zur Cholesterin-Homöostase auf genetischer Ebene. Die Ergebnisse dieser Forschungsarbeit sind insofern herausragend, als sie dazu beitragen können, Menschen mit einem potenziellen Risiko für koronare Atherosklerose zu identifizieren. Die Entdeckung genetischer Unterschiede, die den Cholesterinspiegel im Blut beeinflussen, bietet möglicherweise einen neuen Entwicklungsansatz für die Behandlung von Patienten mit hohem Cholesterinspiegel und damit dem Auftreten von Herzinfarkten.

"Werte schaffen durch Innovationen - das ist einer unserer Unternehmensgrundsätze", erklärte Dr. Dr. Andreas Barner, stellvertretender Sprecher der Unternehmungsleitung und Leiter des Unternehmensbereiches Forschung & Entwicklung und Medizin bei Boehringer Ingelheim. "Grundlagenforschung auf hohem Niveau ist die Basis für die Forschung und Entwicklung neuer therapeutischer Ansätze. Daher freuen wir uns, mit dieser Auszeichnung Prof. Hobbs herausragende Forschung anzuerkennen und so auch unser Engagement in der Forschung zu unterstreichen."

Professor Karl Decker aus Freiburg wurde mit der Heinrich-Wieland-Goldmedaille ausgezeichnet. In der langen Geschichte des Heinrich-Wieland-Preises wurde diese Medaille bisher nur zweimal vergeben. Sie würdigt das Lebenswerk herausragender Wissenschaftler.

"Das Kuratorium möchte damit Prof. Deckers Leistungen anerkennen -zum einen als Pionier in der biochemischen Forschung, zum anderen als außergewöhnlicher Wissenschaftler, der all die Menschen inspirierte, die das Privileg hatten, mit ihm zusammenzuarbeiten", betonte Professor Nepomuk Zöllner, Vorsitzender des Kuratoriums für die Verleihung des Heinrich-Wieland-Preises, bei der Übergabe der Goldmedaille.

Der Heinrich-Wieland-Preis ist nach dem deutschen Chemiker und Nobelpreisträger Prof. Dr. Heinrich Otto Wieland (1877 - 1957) benannt. Seit 1964 wird er einmal jährlich für innovative wissenschaftliche Arbeiten in den Bereichen Biochemie, Chemie, Physiologie und klinische Medizin der Fette und Lipide vergeben. Dieser Preis gehört international zu den renommiertesten Auszeichnungen. In seiner mehr als 40-jährigen Geschichte wurde er bisher an 57 Wissenschaftler verliehen. Die besondere Bedeutung des Preises reflektiert sich in der Liste früherer Preisträger, unter denen sich viele weltbekannte Forscher befinden. Michael S. Brown und Joseph L. Goldstein aus Dallas/Texas (USA), die den Heinrich Wieland Preis im Jahre 1974 erhielten, wurden 1985 auch mit dem Nobelpreis für Medizin ausgezeichnet. Seit dem Jahr 2000 wird der Preis von Boehringer Ingelheim gestiftet.

Die Heinrich-Wieland-Goldmedaille wird als Anerkennung des Lebenswerkes eines herausragenden Wissenschaftlers verliehen. Bisher wurde das Werk zweier Wissenschaftler mit dieser Medaille gewürdigt:
1989 erhielt Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Gotthard Schettler diese Auszeichnung, 1995 Prof. Dr. Theodor Wieland.

Fotos der Preisträger finden Sie unter:
www.boehringer-ingelheim.com/corporate/news/photo_award_prize.htm

Der internationale Unternehmensverband Boehringer Ingelheim ist in Österreich stark engagiert und mit den Gesellschaften Boehringer Ingelheim Austria, Boehringer Ingelheim Pharma sowie dem Forschungsinstitut für Molekulare Pathologie Wien (IMP) vertreten. Kerngeschäftsfelder von Boehringer Ingelheim Austria sind die Betreuung des Pharmageschäftes Österreich, Forschung und Entwicklung, biopharmazeutische Entwicklung und Produktion sowie Tiergesundheit. Als "Regional Center Vienna" trägt Boehringer Ingelheim Österreich nicht nur die Geschäftsverantwortung für den österreichischen Markt, sondern auch für 28 Länder Mittel- und Osteuropas. Boehringer Ingelheim Austria erzielte im Geschäftsjahr 2004 Gesamterlöse in der Höhe von 306,1 Mio. Euro und beschäftigte 912 Mitarbeiter.

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