- 04.11.2005, 10:00:00
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Herausragende Wissenschaftler erhalten den Heinrich-Wieland-Preis 2005 sowie die Heinrich-Wieland-Goldmedaille
Wien (OTS) - In diesem Jahr ging der Heinrich-Wieland-Preis an
Prof. Dr. Helen H. Hobbs von der University of Texas, Southwestern
Medical School. Sie wurde heute an der Ludwig-Maximilians-Universität
in München mit einem Preisgeld von 25.000 Euro ausgezeichnet. Darüber
hinaus wurde Prof. Dr. Karl Decker aus Freiburg mit der
Heinrich-Wieland-Goldmedaille für sein Lebenswerk ausgezeichnet.
Prof. Hobbs erhielt den von Boehringer Ingelheim gestifteten Preis
für ihre Forschungsarbeiten zur Cholesterin-Homöostase auf
genetischer Ebene. Die Ergebnisse dieser Forschungsarbeit sind
insofern herausragend, als sie dazu beitragen können, Menschen mit
einem potenziellen Risiko für koronare Atherosklerose zu
identifizieren. Die Entdeckung genetischer Unterschiede, die den
Cholesterinspiegel im Blut beeinflussen, bietet möglicherweise einen
neuen Entwicklungsansatz für die Behandlung von Patienten mit hohem
Cholesterinspiegel und damit dem Auftreten von Herzinfarkten.
"Werte schaffen durch Innovationen - das ist einer unserer
Unternehmensgrundsätze", erklärte Dr. Dr. Andreas Barner,
stellvertretender Sprecher der Unternehmungsleitung und Leiter des
Unternehmensbereiches Forschung & Entwicklung und Medizin bei
Boehringer Ingelheim. "Grundlagenforschung auf hohem Niveau ist die
Basis für die Forschung und Entwicklung neuer therapeutischer
Ansätze. Daher freuen wir uns, mit dieser Auszeichnung Prof. Hobbs
herausragende Forschung anzuerkennen und so auch unser Engagement in
der Forschung zu unterstreichen."
Professor Karl Decker aus Freiburg wurde mit der
Heinrich-Wieland-Goldmedaille ausgezeichnet. In der langen Geschichte
des Heinrich-Wieland-Preises wurde diese Medaille bisher nur zweimal
vergeben. Sie würdigt das Lebenswerk herausragender Wissenschaftler.
"Das Kuratorium möchte damit Prof. Deckers Leistungen anerkennen -
zum einen als Pionier in der biochemischen Forschung, zum anderen als
außergewöhnlicher Wissenschaftler, der all die Menschen inspirierte,
die das Privileg hatten, mit ihm zusammenzuarbeiten", betonte
Professor Nepomuk Zöllner, Vorsitzender des Kuratoriums für die
Verleihung des Heinrich-Wieland-Preises, bei der Übergabe der
Goldmedaille.
Der Heinrich-Wieland-Preis ist nach dem deutschen Chemiker und
Nobelpreisträger Prof. Dr. Heinrich Otto Wieland (1877 - 1957)
benannt. Seit 1964 wird er einmal jährlich für innovative
wissenschaftliche Arbeiten in den Bereichen Biochemie, Chemie,
Physiologie und klinische Medizin der Fette und Lipide vergeben.
Dieser Preis gehört international zu den renommiertesten
Auszeichnungen. In seiner mehr als 40-jährigen Geschichte wurde er
bisher an 57 Wissenschaftler verliehen. Die besondere Bedeutung des
Preises reflektiert sich in der Liste früherer Preisträger, unter
denen sich viele weltbekannte Forscher befinden. Michael S. Brown und
Joseph L. Goldstein aus Dallas/Texas (USA), die den Heinrich Wieland
Preis im Jahre 1974 erhielten, wurden 1985 auch mit dem Nobelpreis
für Medizin ausgezeichnet. Seit dem Jahr 2000 wird der Preis von
Boehringer Ingelheim gestiftet.
Die Heinrich-Wieland-Goldmedaille wird als Anerkennung des
Lebenswerkes eines herausragenden Wissenschaftlers verliehen. Bisher
wurde das Werk zweier Wissenschaftler mit dieser Medaille gewürdigt:
1989 erhielt Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Gotthard Schettler diese
Auszeichnung, 1995 Prof. Dr. Theodor Wieland.
Fotos der Preisträger finden Sie unter:
www.boehringer-ingelheim.com/corporate/news/photo_award_prize.htm
Der internationale Unternehmensverband Boehringer Ingelheim ist in
Österreich stark engagiert und mit den Gesellschaften Boehringer
Ingelheim Austria, Boehringer Ingelheim Pharma sowie dem
Forschungsinstitut für Molekulare Pathologie Wien (IMP) vertreten.
Kerngeschäftsfelder von Boehringer Ingelheim Austria sind die
Betreuung des Pharmageschäftes Österreich, Forschung und Entwicklung,
biopharmazeutische Entwicklung und Produktion sowie Tiergesundheit.
Als "Regional Center Vienna" trägt Boehringer Ingelheim Österreich
nicht nur die Geschäftsverantwortung für den österreichischen Markt,
sondern auch für 28 Länder Mittel- und Osteuropas. Boehringer
Ingelheim Austria erzielte im Geschäftsjahr 2004 Gesamterlöse in der
Höhe von 306,1 Mio. Euro und beschäftigte 912 Mitarbeiter.
Rückfragehinweis:
Boehringer Ingelheim Austria GmbH Mag. Inge Homolka Kommunikation Dr. Boehringer-Gasse 5 - 11 A-1121 Wien Phone: +43/(1)801 05-2230 Fax.: +43/(1)801 05-2624
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