• 01.11.2005, 08:30:00
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Kukacka bei Donaukommission in Budapest: Volle Unterstützung für Österreichs Binnenschifffahrtsstrategie

Österreich und Ungarn vereinbaren verstärkte Kooperation im Bereich modernster, satellitenunterstützter Verkehrstelematik auf der Donau (River Information Services)

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Wien (OTS) - Volle Unterstützung für die Strategie zur Förderung
der Binnenschifffahrt der Bundesregierung für die österreichische
EU-Präsidentschaft erhielt Verkehrsstaatssekretär Mag. Helmut Kukacka
vergangenen Freitag im Rahmen seines Arbeitsbesuches bei der
Donaukommission und dem ungarischen Verkehrsstaatssekretär Zsolt
Csaba Horvath in Budapest. "Die Donaukommission mit ihrem Präsidenten
Milovan Bozinovic ist wie Österreich der Überzeugung, dass gerade die
Donauschifffahrt einen entscheidenden Beitrag zur Verlagerung des
Ost-West- Güterverkehrs leisten kann und muss. Es ist unser
gemeinsames Interesse, die Präsidentschaft für die Donauschifffahrt
bestmöglich zu nutzen", betonte Kukacka. ****

Es sei ein ermutigendes Zeichen für den österreichischen EU-Vorsitz,
dass die Donaukommission Österreich ihre umfassende Unterstützung,
auch ihrem Know-How und Expertenwissen, zur Verbesserung der
Situation für die Binnenschifffahrt zugesagt habe. Der Wasserweg habe
bisher eine Nischenexistenz geführt, betonte der Präsident der
Donaukommission und Vertreter von Serbien und Montenegro Milovan
Bozinovic. Es sei eine einmalige Situation, dass ein Land mit viel
Donaubewusstsein wie Österreich die Stärkung der Binnenschifffahrt
auf die EU-Agenda setze. Gerade in Süd-Osteuropa seien die Mittel für
die Binnenschifffahrt begrenzt. Es sei deshalb besonders wichtig,
diese Länder zu bestärken, dass die Donau ein Engagement wert sei,
erklärte Bozinovic.

Die Donaukommission ist eine zwischenstaatliche Organisation mit Sitz
in Budapest, die drauf abzielt, die freie Schifffahrt auf der Donau
in Übereinstimmung mit den Interessenten und souveränen Rechten der
Mitgliedsstaaten zu gewährleisten. Die Donaukommission hat 11
Mitgliedstaaten: Bulgarien Deutschland, Kroatien, Moldau, Österreich,
Rumänien, Russland, Serbien und Montenegro, Slowakei, Ukraine und
Ungarn.

Im Rahmen eines Arbeitsbesuches beim ungarischen
Verkehrsstaatssekretär Zsolt Csaba Horvath wurde zudem ein
gemeinsames Memorandum of Understanding zwischen Österreich und
Ungarn zur Verstärkten Kooperation im Bereich der River Information
Services - also modernster, satellitenunterstützter Verkehrstelematik
- vereinbart. "Die Anwendung einheitlicher Standards und die
flächendeckende Verfügbarkeit von River Information Services stellen
eine wichtige Voraussetzungen für eine effektive Förderung der
Binnenschifffahrt dar, und wird von Österreich auch deshalb intensiv
betrieben", erklärte Kukacka.

Folgende Kooperationsebenen zwischen Österreich und Ungarn werden
deshalb vorbereitet:
- Kooperation und den Einsatz von RIS entlang der gesamten Donau
(Kelheim bis Schwarzes Meer)
- Gemeinsame Weiterentwicklung von RIS Services im Rahmen von
EU-geförderten Projekten für den Gütertransportes auf der Donau
- Zusammenarbeit bei der Standardisierung und Entwicklung von
Elektronischen Schifffahrtskarten für die Donau.

"Damit ein reibungsloser grenzüberschreitender Schiffsverkehr möglich
ist, müssen die RIS Systeme sowohl auf nationaler als auch auf
europäischer Ebene kompatibel sein. Mit dem jetzt ausgearbeiteten
Memorandum of Understanding ist ein weiterer wichtiger Schritt in
diese Richtung gemacht", schloss Kukacka.

Rückfragehinweis:
Staatssekretariat im BM für Verkehr,
Innovation und Technologie
Mag. Christian Dolezal
Pressesprecher
Tel. +43 (01) 711 62/8803

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SVT

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