- 31.10.2005, 12:34:08
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Handymasten: Strache fordert erneut Änderung der Bauordnung
Mitspracherecht der Mieter soll Willkürakte verhindern
Wien, 31-10-2005 (fpd) - In der Handymasten-Diskussion fordert der
Wiener FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache erneut eine Änderung der
Bauordnung in Richtung eines Mitspracherechtes betroffener Mieter bei
der Errichtung von Handymasten. Dazu ist endlich eine
Genehmigungspflicht für die Aufstellung derartiger Sendestationen
festzuschreiben, so Strache.
Wiener Wohnen etwa soll für die Handymasten auf den Dächern der
Gemeindebauten jährlich kolportierte fünf Millionen Euro von den
Mobilfunkbetreibern einstreifen. So lange jedoch nicht erwiesen ist,
dass die athermischen Auswirkungen der Mobilfunkstrahlung nicht
gesundheitsgefährdend sind, sollen Mieter ein verankertes
Mitspracherecht bei der Errichtung von Handymasten haben.
Entsprechende Vorstöße der FPÖ in den letzten Jahren hat SPÖ offenbar
aus finanziellen Gründen abgewürgt.
Auch wenn die Beschwichtigungshofräte des Rathauses gebetsmühlartig
erklären, dass Mobilfunkstrahlung nicht gesundheitsgefährdend ist,
darf nicht außer Acht gelassen werden, dass namhafte Ärzte
eindringlich vor den noch nicht ausreichend erforschten athermischen
Auswirkungen gepulster Strahlungen auf den menschlichen Körper
warnen. Die Stadt Wien sollte diese Warnungen nicht weiter
leichtfertig in den Wind schlagen, forderte Strache daher.
(Schluss)am
Rückfragehinweis:
FPÖ-Wien
4000/81747
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