SP-Haider: SchwerarbeiterInnen verdienen eine bessere Lösung

Früherer Pensionsantritt ohne Abschläge - Gerechte Regelung auch für Frauen!

Linz (OTS) - "Mit ihrer Kalorienzählerei schafft die
schwarz-orange Regierung nur neue Ungerechtigkeiten und Bürokratie. Ich appelliere an die Sozialministerin, ihren Entwurf nicht durchzudrücken und gemeinsam mit den Sozialpartnern endlich eine gerechte Lösung zu finden!", so Oberösterreichs SPÖ-Landesparteivorsitzender Erich Haider im Hinblick auf die für Montag angesetzte entscheidende Verhandlungsrunde zwischen Sozialministerin Haubner und den Sozialpartnern.über die Schwerarbeiterregelung. "Was wir brauchen, ist mehr Zusammenhalt. Die Menschen dürfen nicht durch unsoziale Pfuschgesetze auseinander dividiert und gegeneinander ausgespielt werden. Die SPÖ Oberösterreich wird sich weiter vehement dafür einsetzen, dass Schwerarbeiter ohne Abschläge vorzeitig in Pension gehen können! Außerdem darf bei einer gerechten Regelung nicht auf die Frauen vergessen werden! "

"Der arbeitnehmerfeindliche Kurs der Regierung, speziell gegen die SchwerarbeiterInnen, wird unter Schwarz-Orange weiter beibehalten ", so Haider. "Nicht nur, dass man die Zahl der anerkannten Schwerarbeiter von Amts wegen auf fünf Prozent begrenzt, will die Regierung auch noch über den Kalorienverbrauch bestimmen, wer Schwerstarbeit leistet. Da sind Technokraten am Werk, die Betroffenen werden ignoriert und überfahren. Damit ist ein neues Chaos vorprogrammiert!", kritisiert Haider.

Haider verweist erneut auf ein brauchbares Alternativmodell des oö. Nationalratsabgeordneten Dietmar Keck, das eine gerechte Schwerarbeiterlösung ermöglicht. Als Grundlage wird dabei das bereits geltende Nacht-Schwerarbeitsgesetz herangezogen. Allen ArbeitnehmerInnen, die danach als Schwer- oder NachtarbeiterInnnen gelten, soll bei einer viermonatigen Tätigkeit als Schwer- oder NachtarbeiterIn ein zusätzlicher Beitragsmonat zuerkannt werden. Frühester Pensionsantritt wäre unter diesen Voraussetzungen mit 57.

"Die vielen SchwerarbeiterInnen in diesem Land haben sich eine bessere Regelung verdient. Und Österreich verdient eine bessere Regierung!", schließt Haider.

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