Blecha: "Nach jahrelanger Abzocke wird nur die Teuerung abgegolten"

PVÖ fordert Nachschlag

Wien (SK) - "Seit Schüssel regiert wurden die Pensionen Jahr für Jahr weniger wert, es wurden sogar bis heuer sogenannte 'Übergenüsse' wegen angeblich zu hohen Anpassungen aus den 90er-Jahren abgezogen. Wir haben das als 'Pensionsraub' gebrandmarkt und jetzt erreicht, dass zumindest die Teuerung für 2006 abgegolten wird", erklärte Pensionistenverbandspräsident Blecha zum heutigen Ministerrats-Beschluss, die Pensionen ab 1.1.2006 um 2,5 Prozent anzupassen. "Dieser hoch wirkende Anpassungsfaktor entspricht aber nur der Teuerungsrate", so Blecha. ****

Blecha verwies darauf, dass der Beschluss zur Pensionsanpassung bereits im November 2004 vom Parlament gefasst wurde.

Die Pensionskürzungen, so rechnete Blecha vor, verursachen bei einer 1.000 Euro Pension des Jahres 2000 bis heute ein Minus von mittlerweile 75 Euro, also mehr als 1.000 Schilling, monatlich. Zustande kommt dieser Verlust durch die Minianpassungen der letzten Jahre, die hohen Teuerungsraten gegenüberstehen, sowie durch zusätzliche Belastung wie z.B. die Anhebung des Krankenversicherungsbeitrages.

Blecha fordert daher Verhandlungen zwischen der Regierung und dem Seniorenrat, der gesetzlich anerkannten Interessenvertretung der älteren Menschen. Ziel der Verhandlungen: "Ein Nachschlag für alle Pensionisten als Wiedergutmachung für die Wertminderung bei den Pensionen."

Blecha abschließend: "Das Geld, das die Regierung für Propaganda verschwendet, sollte den Pensionisten zu Gute kommen!" (Schluss) wf/mm

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