• 25.10.2005, 14:41:43
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Blecha: "Nach jahrelanger Abzocke wird nur die Teuerung abgegolten"

PVÖ fordert Nachschlag

Wien (SK) - "Seit Schüssel regiert wurden die Pensionen Jahr für
Jahr weniger wert, es wurden sogar bis heuer sogenannte 'Übergenüsse'
wegen angeblich zu hohen Anpassungen aus den 90er-Jahren abgezogen.
Wir haben das als 'Pensionsraub' gebrandmarkt und jetzt erreicht,
dass zumindest die Teuerung für 2006 abgegolten wird", erklärte
Pensionistenverbandspräsident Blecha zum heutigen
Ministerrats-Beschluss, die Pensionen ab 1.1.2006 um 2,5 Prozent
anzupassen. "Dieser hoch wirkende Anpassungsfaktor entspricht aber
nur der Teuerungsrate", so Blecha. ****

Blecha verwies darauf, dass der Beschluss zur Pensionsanpassung
bereits im November 2004 vom Parlament gefasst wurde.

Die Pensionskürzungen, so rechnete Blecha vor, verursachen bei einer
1.000 Euro Pension des Jahres 2000 bis heute ein Minus von
mittlerweile 75 Euro, also mehr als 1.000 Schilling, monatlich.
Zustande kommt dieser Verlust durch die Minianpassungen der letzten
Jahre, die hohen Teuerungsraten gegenüberstehen, sowie durch
zusätzliche Belastung wie z.B. die Anhebung des
Krankenversicherungsbeitrages.

Blecha fordert daher Verhandlungen zwischen der Regierung und dem
Seniorenrat, der gesetzlich anerkannten Interessenvertretung der
älteren Menschen. Ziel der Verhandlungen: "Ein Nachschlag für alle
Pensionisten als Wiedergutmachung für die Wertminderung bei den
Pensionen."

Blecha abschließend: "Das Geld, das die Regierung für Propaganda
verschwendet, sollte den Pensionisten zu Gute kommen!" (Schluss)
wf/mm

Rückfragehinweis: Andy Wohlmuth Tel. 01 313 72 30

Rückfragehinweis:
Pressedienst der SPÖ
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at

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