• 21.10.2005, 12:50:27
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KPÖ-Wien - (Schul)Bildung darf kein Privileg der Reichen sein

Jedes Kind muss ein Anrecht auf die beste Ausbildung haben.

Wien (OTS) - Bei genauer Betrachtung der Pisa-Studie zeigt sich
unter anderem, dass vor allem Kinder aus sozial schlechter gestellten
Verhältnissen vom so genannten "Bildungsabsturz" betroffen sind. Je
nach Bildungsgrad der Eltern sind die Kinder in der Lage, besser oder
schlechter mit Texten - Lesen, Schreiben, Verstehen und Formulieren -
umzugehen.

Melina Klaus, Spitzenkandidatin der KPÖ-Wien zur Gemeinderatswahl
in Wien, schließt sich der Forderung von BildungsexpertInnen an:
"Bildungspolitik muss dort ansetzten, wo die soziale Stellung in der
Gesellschaft zu evidenten Benachteiligungen führt. Im Bereich der
Bildung bedeutet dies auch, Unterschiede auszugleichen! Bildung ist
ein gesellschaftliches Grundrecht, das heißt, jedes Kind muss das
gleiche Anrecht auf beste Ausbildungschancen haben". Vor allem die
skandinavischen Länder demonstrieren mit ihrer modernen und auf
sozialen Ausgleich orientierten Bildungspolitik, dass es Alternativen
zum konservativen Zugang gibt.

Die KPÖ tritt in diesem Zusammenhang für die Gemsamtschule aller
6 bis 15jährigen ein, bedingungslos, ohne Wenn und Aber. Dort, wo
dies bereits Praxis ist, zeigt sich, dass damit Bildungschancen
gleichmäßig verteilt werden und soziale Schranken zunehmend
verschwinden. "Natürlich liegt eine auf Gerechtigkeit und
Chancengleichheit beruhende Ausbildungs- und Bildungspolitik nicht im
Interesse der ÖVP/FPÖ/BZÖ-Regierung" kritisiert Klaus.
"Bedauerlicherweise steuert auch das 'rote Wien' dem massiven
Bildungsabbau in Österreichs Pflichtschulbereich, der seit Jahren
betrieben wird, nicht gegen!"

Die KPÖ tritt weiters für die Verringerung der
KlassenschülerInnenzahl auf 20 - in Sondersituationen auf 15 -
SchülerInnen pro Klasse ein. Sie steht für eine kostenlose,
flächendeckende Nachmittagsbetreuung; für die Bereitstellung
zusätzlicher finanzieller Mittel für Unterrichtsräume und
-Materialien sowie für die Förderung alternativer Lehrmethoden in den
öffentlichen Schulen! Parallel dazu ist es notwendig, allen
LehrerInnen eine kostenlose universitäre Ausbildung zu ermöglichen,
die Weiterbildungsangebote zu verbessern und Supervisionsangebote
sowie Hilfe bei Problemsituationen (auch für SchülerInnen und Eltern)
einzurichten.

Melina Klaus abschließend: "(Schul)Bildung darf kein Privileg der
Reichen sein - ÖsterREICH kann sich die von der KPÖ geforderten
Bildungs - Maßnahmen leisten!"

Rückfragehinweis:
KPÖ
Tel.: 0676/69 69 002
mailto:[email protected]
http://www.kpoe.at

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