• 20.10.2005, 15:12:04
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  • OTS0277 OTW0277

Gesundheitsministerium über Pharmawirtschaft verärgert - Einfuhrgenehmigung erteilt

Wien (OTS) - Sollte es zu Engpässen mit normalem Impfstoff kommen,
besteht im Zusammenhang mit der Vogelgrippe kein Grund zur Panik.

Aufgrund der heutigen Meldung verschiedener Pharmakonzerne, wonach
es einen Engpass bei der Versorgung mit Influenza-Impfstoff in
Österreich gäbe, zeigt sich das Gesundheitsministerium verärgert.

Zwar profitiere die Pharmawirtschaft von der alljährlichen
Grippe-Impfung, könne aber nicht rechtzeitig auf Bedarfsschwankungen
reagieren. Das Bundesministerium für Gesundheit und Frauen empfiehlt
der österreichischen Bevölkerung seit Jahren, sich gegen die
klassische Influenza impfen zu lassen. Insofern müssen sowohl
Industrie als auch der Handel die Versorgung mit Influenza-Vakzinen
gegen die Grippe jederzeit sicherstellen können. Falls es nun, nur
wenige Wochen nach Beginn der Impfsaison, bereits zu Engpässen kommt,
ist die Pharmawirtschaft aufgerufen, ihr Bevorratungs- und
Logistikmanagement dementsprechend zu verbessern.

Das Gesundheitsministerium wird die Einfuhr zusätzlicher
Impfstoffe aus dem Ausland möglich machen; unter der Bedingung, dass
eine deutschsprachige Patienteninformation der Packung beigelegt wird
und der Impfstoff in der EU zugelassen ist.

Sollte es jetzt zu Engpässen mit normalem Impfstoff kommen,
besteht kein Grund zur Sorge in Bezug auf die Vogelgrippe. Dabei
handelt es sich um eine Tierseuche. Alle notwendigen Maßnahmen wurden
bereits ergriffen, um die Vogelgrippe aus heimischen
Geflügelbeständen fernzuhalten.

Rückfragehinweis:

BM für Gesundheit und Frauen
   Ministerbüro
   Mag. Daniela Reczek
   Tel.: ++43 1 711 00/4378
   mailto:[email protected]
   http://www.bmgf.gv.at

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