• 20.10.2005, 13:36:19
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Citybike-Wien: Eine Erfolgsgeschichte von Stadt Wien und GEWISTA

Schicker und GEWISTA präsentierten Bilanz 05 und Perspektiven

Wien (OTS) - Am Donnerstag präsentierten der Wiener Stadtrat für
Stadtentwicklung und Verkehr, DI Rudi Schicker und Mag. Dieter
Matuschek (GEWISTA) die Bilanz 05 und die Perspektiven rund um das
erfolgreiche Gratisstadtrad-Projekt "Citybike-Wien". Die seit 2003
vom Werbeunternehmen GEWISTA betriebenen Citybikes-Wien sind
mittlerweile zu einem fixen Bestandteil des Wiener Stadtverkehrs
geworden. Sie können mit heutigem Stand an 48 Bike-Stationen
entliehen und an jeder dieser Stationen auch wieder zurückgegeben
werden. Die einzige Voraussetzung ist eine einmalige Registrierung
mittels Bankomatkarte oder der Citybike-Card - diese ist auch für die
starke Nutzung durch TouristInnen mitverantwortlich.

Fast eine halbe Million Citybike-Wien-km, weiterer Ausbau ist
geplant

Mit dem Ausbau 2005 konnte innerhalb des Gürtels eine nahezu
lückenlose Netzabdeckung erreicht werden - Ausnahme ist leider der
4.Bezirk, der sich bisher gegenüber dem Projekt unkooperativ
zeigte. Bis zum September 05 registrierten sich 41.500
RadfahrerInnen, die bislang mit den Citybikes-Wien fast eine halbe
Million Kilometer zurücklegten. Der Trend ist dabei nach wie vor
stark steigend, sodass sich GEWISTA für 2006 eine Steigerung auf
80.000 Anmeldungen als Ziel gesetzt hat. Nicht umsonst erteilten die
Citybike-NutzerInnen in einer Umfrage durchwegs Bestnoten. Zukünftig
soll die Registrierung noch leichter möglich sein (Kreditkarten,
eCard, ÖBB-Vorteilscard,...). Außerdem soll das Terminalnetz gezielt
erweitert werden, sodass die Citybikes zunehmend in ganz Wien nutzbar
sind, die Verhandlungen zwischen Stadt Wien und GEWISTA laufen
derzeit.

98% Gratisfahrten, kein Vandalismus - Wien ist internationales
Vorbild

Die Nutzung der Citybikes ist innerhalb der ersten Stunde
gratis, da sie nicht als Langzeit-Leihräder, sondern vielmehr als
ideale Ergänzung zum Öffentlichen Verkehr oder zu Fußwegen gedacht
sind. Dieses Konzept geht mit 98% Gratisfahrten voll auf - das
Citybike-Wien ist somit tatsächlich ein echtes Gratisstadtrad!
International erzielt das Wiener Projekt Citybike großes Interesse.
Städte, wie etwa Tokyo, Dublin, Verona, Los Angeles, Hamburg,
Stuttgart, Konstanz, Düsseldorf, Karlsruhe, Paris oder Lyon haben
sich das Vorzeigeprojekt bereits angesehen. Das Wiener Pionierprojekt
stößt dabei durchwegs auf große Zustimmung: In Lyon wird derzeit ein
Gratisstadtrad-Projekt nach dem Wiener Vorbild aufgebaut.

Erfolgreich: Fast 6% fahren in Wien mit dem Rad

Binnen 2 Jahren konnte der Radverkehrsanteil von 4% auf fast 6%
erhöht werden. In diesem Jahr stieg der Radverkehrsanteil in ganz
Wien durchschnittlich um beachtliche 13,2% gegenüber 2002, an den
Wochenenden sogar um über 16%. Das MPV03-Ziel (möglichst rasch 8%)
ist somit schon wesentlich näher. 2005 erreichte das Wiener
Radverkehrsnetz 1000 km - Anfang der 90er-Jahre hatte es gerade
einmal 190 Kilometer Länge. Bis 2008 werden jährlich weitere 6
Millionen Euro für Radfahren in Wien investiert. Gerade bei mehr
Verkehrsaufkommen ist aber das richtige und rücksichtsvolle Verhalten
aller VerkehrsteilnehmerInnen besonders wichtig! Die Stadt Wien setzt
daher zukünftig noch mehr auf Bewusstseinsbildung und gezielte
Öffentlichkeitsarbeit für ein rücksichtsvolles Miteinander im
Stadtverkehr.

rk-Fotoservice: www.wien.gv.at/ma53/rkfoto/

(Schluss) kel

Rückfragehinweis:
PID-Rathauskorrespondenz:
http://www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
DI Thomas Keller
Tel.: 4000/81 420
mailto:kel@gsv.magwien.gv.at

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