Grüne Wien zu Citybike: Erfreuliche Bilanz des Fahrradprojekts

Chorherr: Über 40.000 Anmeldungen sind Impuls für weitere Radverkehrsinvestionen der Stadt

Wien (OTS) - "Die heute von der Gewista vorgelegte Zwischenbilanz zum Citybike Wien zeigt, dass die Projektidee eines Gratisfahrradverleihs funktioniert", sagt Christoph Chorherr, Gemeindrat und Verkehrssprecher der Grünen Wien. Allen Unkenrufen zum Trotz, die ein derartiges Projekt per se zum Scheitern verurteilt haben, hat das Citybike mit über 40.000 Anmeldungen und für heuer prognostizierten rund 200.000 Fahrten beachtliche Zahlen vorgelegt. Das System greift mit dem Ausbau der Terminals und der verfügbaren Fahrräder. Neben dem weiteren Ausbau der Standorte und der Erweiterung auf neue Bezirke ist eine deutliche Verbesserung der Fahrradinfrastruktur in Wien notwendig, um tatsächlich den Fahrradanteil auf mindestens 8 Prozent zu erhöhen.

Durch das niederschwellige Angebot der Citybikes gelingt es, Menschen für das Radfahren in der Stadt zu interessieren, und es einfach mal auszuprobieren. Das Citybike ist ideal für Kurzstrecken. Damit ist die ursprüngliche Idee des rotgrünen Projekts nach der letzten Wienwahl erfolgreich realisiert worden. Jetzt liegt es an der Stadt, auch die geeigneten Rahmenbedingungen zu schaffen. Also eine qualitiative Verbesserung und der Ausbau der Radverkehrsanlagen, die Öffnung aller Einbahnen im Nebenstraßennetz, sofern es der Straßenquerschnitt erlaubt, flächendeckende Tempo 30-Zonen und eine bessere Pflege der Radverkehrsanlagen.

"Es ist noch ein weiter Weg, den Radanteil auf die im Verkehrskonzept vorgesehenen 8 Prozent zu heben. Von Münchner Zahlen um die 15 Prozent ganz zu schweigen. Aber das erfolgreiche Citybike ist wichtiger Schritt in die richtige Richtung," so Chorherr.

Im Rahmen der nach der letzten Wienwahl mit Bürgermeister Häupl vereinbarten 23 Projekte wurde ua ein "Gratisfahrradprojekt" beschlossen. Der erste Versuch mit dem Projekt Viennabike hat für viel Aufsehen, starke Nutzung, aber auch Probleme (Vandalismus) gesorgt. Nach einem Jahr wurde von der Stadt Wien ein neuer Betreiber, die Gewista, ausgesucht, die das Projekt neu mit einem Abrechnungssystem und eigenen Terminals entwickelt hat. Nach anfänglicher geringer Nutzung läuft das Projekt mittlerweile sehr erfolgreich.

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