- 20.10.2005, 13:25:48
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Grüne Wien zu Citybike: Erfreuliche Bilanz des Fahrradprojekts
Chorherr: Über 40.000 Anmeldungen sind Impuls für weitere Radverkehrsinvestionen der Stadt
Wien (OTS) - "Die heute von der Gewista vorgelegte Zwischenbilanz
zum Citybike Wien zeigt, dass die Projektidee eines
Gratisfahrradverleihs funktioniert", sagt Christoph Chorherr,
Gemeindrat und Verkehrssprecher der Grünen Wien. Allen Unkenrufen zum
Trotz, die ein derartiges Projekt per se zum Scheitern verurteilt
haben, hat das Citybike mit über 40.000 Anmeldungen und für heuer
prognostizierten rund 200.000 Fahrten beachtliche Zahlen vorgelegt.
Das System greift mit dem Ausbau der Terminals und der verfügbaren
Fahrräder. Neben dem weiteren Ausbau der Standorte und der
Erweiterung auf neue Bezirke ist eine deutliche Verbesserung der
Fahrradinfrastruktur in Wien notwendig, um tatsächlich den
Fahrradanteil auf mindestens 8 Prozent zu erhöhen.
Durch das niederschwellige Angebot der Citybikes gelingt es, Menschen
für das Radfahren in der Stadt zu interessieren, und es einfach mal
auszuprobieren. Das Citybike ist ideal für Kurzstrecken. Damit ist
die ursprüngliche Idee des rotgrünen Projekts nach der letzten
Wienwahl erfolgreich realisiert worden. Jetzt liegt es an der Stadt,
auch die geeigneten Rahmenbedingungen zu schaffen. Also eine
qualitiative Verbesserung und der Ausbau der Radverkehrsanlagen, die
Öffnung aller Einbahnen im Nebenstraßennetz, sofern es der
Straßenquerschnitt erlaubt, flächendeckende Tempo 30-Zonen und eine
bessere Pflege der Radverkehrsanlagen.
"Es ist noch ein weiter Weg, den Radanteil auf die im Verkehrskonzept
vorgesehenen 8 Prozent zu heben. Von Münchner Zahlen um die 15
Prozent ganz zu schweigen. Aber das erfolgreiche Citybike ist
wichtiger Schritt in die richtige Richtung," so Chorherr.
Im Rahmen der nach der letzten Wienwahl mit Bürgermeister Häupl
vereinbarten 23 Projekte wurde ua ein "Gratisfahrradprojekt"
beschlossen. Der erste Versuch mit dem Projekt Viennabike hat für
viel Aufsehen, starke Nutzung, aber auch Probleme (Vandalismus)
gesorgt. Nach einem Jahr wurde von der Stadt Wien ein neuer
Betreiber, die Gewista, ausgesucht, die das Projekt neu mit einem
Abrechnungssystem und eigenen Terminals entwickelt hat. Nach
anfänglicher geringer Nutzung läuft das Projekt mittlerweile sehr
erfolgreich.
Rückfragehinweis:
Pressereferat Mag. Katja Robotka-Svejkovsky Tel.: (++43-1) 4000 - 81814 Mobil: 0664 22 17 262 mailto:katja.robotka@gruene.at http://wien.gruene.at
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