• 20.10.2005, 09:30:00
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Softshell-Jacken im "Konsument"-Test

Modelle mit "Windstopper"-Membran bieten guten Wind- und Wetterschutz.

Wien (OTS) - Ein neuer Jackentyp sorgt für Aufregung unter
heimischen Hobbysportlern: Sogenannte Softshell-Jacken machen
angeblich Schluss mit dem "Zwiebelschalenprinzip", also dem Tragen
mehrerer Kleidungsschichten. Was tatsächlich dahinter steckt, hat
"Konsument" für seine November-Ausgabe getestet. Am Prüfstand: 13
Softshells mit und ohne Membran bzw. Beschichtung, die zwischen 70
und 240 Euro kosten. Fazit der "Konsument"-Tester: Die meisten Jacken
eignen sich gut für sportliche Aktivitäten im Sommer wie im Winter.

Softshells kombinieren die Funktionen der äußeren und mittleren
Bekleidungsschicht und verbinden die Eigenschaften von Fleece- und
Wetterjacken. Doch Hobbysportler sollten bei extremen
Wetterbedingungen auch künftig nicht auf mehrere Schichten Kleidung
verzichten. "Softshells vereinen zwar viele Vorteile von
Fleece-Jacken und winddichter Außenschicht, sie halten aber nicht
ganz so warm und sind auch nicht hundertprozentig wasserdicht. Doch
sie erfüllen 85 Prozent der Anforderungen für sportliche Aktivitäten
im Freien", erklärt "Konsument"-Experte Konrad Brunnhofer.

Ihre Funktionen erhalten Softshells meist durch Membranen bzw.
Beschichtungen. Jacken mit "Windstopper"-Membran - der gängigsten
Marke in diesem Bereich - bieten guten Schutz gegen Wind und
Feuchtigkeit und schneiden auch in puncto Atmungsaktivität "sehr gut"
ab. Hier punkten auch Modelle ohne Membran bzw. Beschichtung, beim
Windschutz können sie allerdings nicht mithalten.

Die Waschprüfung förderte einige Verarbeitungsmängel zu Tage, die
man zumindest bei hochpreisigen Produkten nicht erwarten würde. So
löstet sich bei "Globetrotter Four Season Yoho" bereits nach der
fünften Wäsche der Oberstoff von der Innenschicht, die Oberfläche zog
Fäden und bildete Knötchen.

Nicht bewertet wurde die Wärmeisolation, da der Wärmebedarf von
Mensch zu Mensch unterschiedlich ist und auch von Art und Intensität
der Aktivität abhängt.

"Konsument" rät: Perlt das Wasser nach einigen Wäschen nicht mehr
ab, muss - auch bei Kleidung mit Membran bzw. Beschichtung -
nachimprägniert werden.

Alle Details des "Konsument"-Tests erhalten Hobbysportler in der
November-Ausgabe sowie online unter www.konsument.at.

Rückfragehinweis:
Testmagazin "Konsument"
Öffentlichkeitsarbeit
Mag. Sabine Burghart
Tel.: 01/588 77 - 256

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