Dramatisches Umfragetief der Innsbrucker Bürgerlichen

Verliert die ÖVP die Tiroler Landeshauptstadt?

Innsbruck (OTS) - Bei einer von den Tiroler Bezirksblättern bei
der Gesellschaft für Marketing und Kommunikation (GMK) in Auftrag gegebenen Umfrage zeichnet sich in der Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck, wie die morgige Ausgabe des STADTBLATT Innsbruck berichtet, eine Trendwende ab. Besonders die amtierende Bürgermeisterin Hilde Zach (Fraktion "Für Innsbruck" - Die Fraktion des ehemaligen Bürgermeisters und nunmehrigen Landeshauptmanns Herwig van Staa, der im Jahr 2002 ins Tiroler Landhaus wechselte und von Hilde Zach beerbt wurde) scheint bei der Bevölkerung Innsbruck nicht gut anzukommen. Bei einem Bekanntheitsgrad von 100 % finden 57 % der Innsbrucker ihre Bürgermeisterin entweder "weniger" oder "gar nicht sympathisch". GMK-Chef Anton Leinschitz: "Für ein amtierendes Gemeindeoberhaupt ist das ein bedenklicher Sympathiewert." Bei der "Sonntagsfrage" würden sich nur 22 % der Innsbrucker für Zach entscheiden.

Ähnlich schlecht schneidet der gesamte bürgerliche Block ab. Zwar holt die ÖVP mit Vizebürgermeister Sprenger auf, insgesamt scheint die Absolute für das schwarze Lager aber verloren zu gehen. "Für Innsbruck", bislang größte Fraktion, stürzt von 36,3 % auf 20 % ab.

Würde am Sonntag gewählt werden - die Grünen wären mit satten 25 % die stärkste Fraktion im Stadtparlament. Gefolgt von der ÖVP Eugen Sprengers (21 %) und der SPÖ mit Marie-Luise Pokorny-Reitter an der Spitze (21 %).

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