• 17.10.2005, 11:15:35
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Not ist oft weiblich. Hilfe auch.

40 Jahre Katastrophenhilfe Österreichischer Frauen: "Ihr seid ein Segen." GD Dr. Petrovic (Statistik Austria): Mehr Armutsbedrohung bei Frauen.

Wien (OTS) - Die Katastrophenhilfe Österreichischer Frauen (KÖF)
feiert heuer ihr 40jähriges Bestehen. 1965 anlässlich eines
Hochwassers gegründet, konnte die KÖF seither mehr als 90.000
Menschen helfen, knapp 30 Mio. EUR wurden ausbezahlt. Die
ehrenamtliche Organisation zeigt am Samstag bei ihrer Jubiläumsfeier
in Graz ganz greifbare Beispiele für Alltags-Not, aber auch
plötzliche Existenzbedrohungen aufgrund von Katastrophenfällen auf.

"Wir Landesleiterinnen sind täglich mit existenzieller Not
konfrontiert. Menschen, die aufgrund von einer Naturkatastrophe oder
dem plötzlichen Tod bzw. schwerer Krankheit eines Familienmitglieds
von heute auf morgen vor dem Aus stehen", beschreibt Elfriede
Strasshofer, Landesleiterin aus NÖ, die tägliche Arbeit der
Ehrenamtlichen. "Wir sind rasch vor Ort und helfen unbürokoratisch,
die größte Not zu überbrücken", so Strasshofer. Häufige Gründe für
ausweglose Situationen sind speziell im städtischen Bereich auch
Trennung und Arbeitsplatzverlust, speziell von Alleinerzieherinnen.

GD Mag. Dr. Gabriele Petrovic (Statistik Austria): Wesentlich höhere
Armutsbedrohung bei Frauen.

Generaldirektorin der Statistik Austria, Mag. Dr. Gabriela
Petrovic, untermauerte die Erfahrungsberichte der Landesleiterinnen
mit Zahlen. "Die Armut in Österreich ist weiblich, hat Kinder und
lebt als Alleinerzieherin", so Petrovic. Weiters zeigt sie ganz
deutlich auf, dass Menschen mit geringerer Bildung wesentlich stärker
armutsgefährdet sind, als Bessergebildete.

Wiener Philharmoniker / Spar / Shell / Österreichisches Hilfswerk
ausgezeichnet

Ohne die Hilfe der zahllosen Spender/innen könnte die KÖF ihre
Arbeit nicht leisten", streicht BL-Stv. Mag. Editha FUNOVICS dankbar
hervor. Die KÖF zeichnet für ihr besonderes Engagement die Wiener
Philharmoniker, die Spar AG, Shell Direct und das Österreichische
Hilfswerk aus. "Unsere Hilfe ist nicht lautstark und unsere
Spender/innen sind selbst sehr bescheiden. Heute wollen wir sie
trotzdem vor den Vorhang bitten", so Funovics. Die Dankesworte der
Ausgezeichneten waren vielfach unter Tränen der Betroffenheit
gesprochen, so sehr waren Spender/innen von der Darstellung der
täglichen Arbeit der KÖF-Landesleiterinnen beeindruckt.

Den Schlußsegen erteilten Diözesanbischof Dr.Egon Kapellari und
Prälat Dr.Paarhammer aus Salzburg: "Ich gebe Euch Gottes Segen und
wünsche Euch viel Kraft. Ihr seid ein Segen."

Die KÖF bittet anlässlich des Jubiläumsjahres, das unter dem Motto
"Hilfe für österreichische Mitmenschen" steht, um Spenden - jeder
auch noch so kleine Betrag ist willkommen. SPENDENKONTO: PSK
2,400.000, BLZ. 60000

Mehr Information gibt es unter: Tel.: 01 - 512 58 00 bzw.
www.koef.at.

Rückfragehinweis:
KÖF-Bundesleitung,
Tel.: 01 - 512 58 00,
mailadresse: [email protected]

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