Gorbach: Riesige Investitionen in den Ausbau des österreichischen Straßennetzes

Bauvorhaben der ASFINAG als Investition in den Wirtschaftsstandort Österreich

Wien, 2005-10-14 (OTS) - "Investitionen in die Infrastruktur haben positive Auswirkungen auf die österreichische Arbeitsplatz- und Beschäftigungssituation. Die Bauvorhaben der ASFINAG stellen also eine Investition in den Wirtschaftsstandort Österreich dar, fördern sie doch die Mobilität von Menschen und Gütern, was bekanntlich die Voraussetzung für wirtschaftlichen Wohlstand und individuelle Entfaltung ist. Die ASFINAG investierte im vergangenen Jahr 2004 rund 1,1 Milliarden Euro in den Bau, die bauliche Erhaltung und sonstige Aufwendungen im hochrangigen Streckennetz. Das ist unumgänglich für die Aufrechterhaltung einer funktionierenden Infrastruktur und unbedingt erforderlich für die Wirtschaft", stellte Verkehrsminister Hubert Gorbach heute fest.

Im Jahr 2005 hätten sich die geplanten Investitionen laut Gorbach sogar auf insgesamt rund 1,3 Milliarden Euro erhöht. "Von 2002 bis 2006 werden wir insgesamt 5,25 Milliarden Euro in Österreichs hochrangiges Straßennetz investiert haben - also über 1 Milliarde Euro pro Jahr. Von 2005 bis 2010 werden es 7,44 Milliarden Euro sein, was einer jährlichen Summe von 1,24 Milliarden Euro entspricht. Zum Vergleich: In den Jahren 1995-1999 waren es lediglich 300 - 400 Millionen pro Jahr. Der Verkehrsinfrastrukturbereich hat also in Österreich eine Schlüsselrolle für die weitere Gesamtentwicklung unseres Landes eingenommen", so Gorbach weiter, der auch ausführte dass ein leistungsfähiges Verkehrssystem zu einer nachhaltigen Entwicklung der Dörfer, Städte und Regionen des Landes beitragen und somit wesentliche Voraussetzung für das wirtschaftliche Wachstum der eigenen Volkswirtschaft darstellen würde.

"Man darf auch nicht vergessen, dass wir seit dem Jahr 2000 ganz massiv den Ausbau von zweiten Tunnelröhren und die Erhöhung der Tunnelsicherheit generell forcieren und auch umfangreiche Umweltentlastungsmaßnahmen für die Bevölkerung wie Lärmschutzwände etc durchführen - das alles kostet Geld! Trotz alledem sind wir bei der kompletten Entschuldung der ASFINAG bis 2047 im Plan. Sämtliche Überlegungen der Opposition, die dazu eine kilometerabhängige PKW-Maut in Erwägung zieht, sind daher überflüssig und völlig aus der Luft gegriffen", bemerkte Vizekanzler Gorbach abschließend.

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