- 14.10.2005, 10:32:40
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Schabl: Kein Kahlschlag bei Rettungsdienststellen geplant
Arbeit der Freiwilligen ist im Rettungswesen unverzichtbar
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St. Pölten (SPI) - Für Verunsicherung sorgt derzeit die
Berichterstattung über eine Studie, nach deren Erkenntnissen in
Niederösterreich 107 Rettungsdienststellen von der Schließung
bedroht sein würden. "Dieses Papier hat überhaupt nichts mit der von
mir in Auftrag gegebenen und gestern präsentierten LEBIG-Studie zu
tun! Vielmehr handelt es sich um eine vom Hauptverband der
Sozialversicherungen in Auftrag gegebene Arbeit, die aber ganz klar
an der Realität in unserem Land vorbeizielt", tritt der
Niederösterreichische Gesundheitslandesrat Emil Schabl etwaigen
Kahlschlägen im Rettungswesen entgegen. "Die Studie, die ja in Bayern
erstellt wurde, geht von einem Rettungssystem mit hauptamtlichen
MitarbeiterInnen aus. Wir in Niederösterreich bekennen uns aber ganz
klar zu unseren Rettungsorganisationen", so Schabl.****
"Die Freiwilligen und die Hauptamtlichen, die in Niederösterreich bei
den Rettungsorganisationen ihren Dienst versehen, leisten großartige
Arbeit. Ohne die freiwilligen Leistungen der tausenden Sanitäter im
Land wäre unser gutes Rettungssystem nicht aufrechtzuerhalten und
schon gar nicht zu finanzieren. Natürlich muss es laufend eine
Weiterentwicklung auch im Rettungswesen geben und ein wesentliches
Element davon ist die strategische Planung für die Zukunft. Diese
muss aber gemeinsam mit allen Beteiligten erfolgen. Der Umstieg auf
ein System, das ausschließlich auf hauptamtlichen MitarbeiterInnen
basiert, würde das System für Niederösterreich unfinanzierbar machen.
Der Vorschlag über 100 Rettungsdienststellen zu streichen, ist im
Interesse der PatientInnen strikt abzulehnen", so Schabl
abschließend.
(Schluss) kr
Rückfragehinweis:
Landtagsklub der SPÖ NÖ
Mag. Andreas Fiala
Tel: 02742/9005 DW 12794
Handy: 0664 20 17 137
mailto:[email protected]
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