Schabl: Kein Kahlschlag bei Rettungsdienststellen geplant

Arbeit der Freiwilligen ist im Rettungswesen unverzichtbar

St. Pölten (SPI) - =

Für Verunsicherung sorgt derzeit die
Berichterstattung über eine Studie, nach deren Erkenntnissen in Niederösterreich 107 Rettungsdienststellen von der Schließung bedroht sein würden. "Dieses Papier hat überhaupt nichts mit der von mir in Auftrag gegebenen und gestern präsentierten LEBIG-Studie zu tun! Vielmehr handelt es sich um eine vom Hauptverband der Sozialversicherungen in Auftrag gegebene Arbeit, die aber ganz klar an der Realität in unserem Land vorbeizielt", tritt der Niederösterreichische Gesundheitslandesrat Emil Schabl etwaigen Kahlschlägen im Rettungswesen entgegen. "Die Studie, die ja in Bayern erstellt wurde, geht von einem Rettungssystem mit hauptamtlichen MitarbeiterInnen aus. Wir in Niederösterreich bekennen uns aber ganz klar zu unseren Rettungsorganisationen", so Schabl.****

"Die Freiwilligen und die Hauptamtlichen, die in Niederösterreich bei den Rettungsorganisationen ihren Dienst versehen, leisten großartige Arbeit. Ohne die freiwilligen Leistungen der tausenden Sanitäter im Land wäre unser gutes Rettungssystem nicht aufrechtzuerhalten und schon gar nicht zu finanzieren. Natürlich muss es laufend eine Weiterentwicklung auch im Rettungswesen geben und ein wesentliches Element davon ist die strategische Planung für die Zukunft. Diese muss aber gemeinsam mit allen Beteiligten erfolgen. Der Umstieg auf ein System, das ausschließlich auf hauptamtlichen MitarbeiterInnen basiert, würde das System für Niederösterreich unfinanzierbar machen. Der Vorschlag über 100 Rettungsdienststellen zu streichen, ist im Interesse der PatientInnen strikt abzulehnen", so Schabl abschließend.
(Schluss) kr

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