Auer: Orange-Rote Koalition behindert Kärntens Regionalentwicklung

Intelligente Lösungen statt Dauerwahlkampf sind gefragt!

Kärnten (OTS) - Bei der derzeit stattfindenden Bundestagung der Raumplaner in Pörtschach wird das Dilemma zwischen den beherzten Bemühungen der Regionalentwicklung und den kontraproduktiven Maßnahmen der orange-roten Koalition in Kärnten sichtbar. "Während sich das Regionalmanagement seit Jahren für eine positive Entwicklung des ländlichen Raums einsetzt, fahren die zuständigen Landespolitiker wieder mit dem Rasenmäher über die aufgehende Saat. Abwanderung und Überalterung wird in Kärnten überhaupt nicht ernst genommen." so Nationalrat Klaus Auer.

Besonders angeprangert wird von den Experten etwa das Schließen von Kleinschulen. "Das ist schlichtweg eine Steinzeitmethode und völlig jenseits einer Zukunftslösung" so Auer. In Deutschland gibt es wieder Schulen mit weniger als 10 Kindern und eine Expertin aus Bonn dazu:
"Jahrgangsübergreifender Unterricht bringt keine pädagogischen Nachteile, sondern es kommt nur auf die Fähigkeit der Lehrer an. Die Schule wird als letzter Rettungsanker im Dorf gesehen und muss unbedingt erhalten werden."

Neben der Schule gehört die Verkehrserschließung zu den wichtigsten Leistungen der Daseinsvorsorge. "Dass in Kärnten durch den heuer von Orange-Rot beschlossenen Regionalfonds die Bürger am Land für die Straßenerhaltung zur Kasse gebeten werden, löste bei der Tagung ungläubiges Kopfschütteln aus." Auer fordert daher von den zuständigen Referenten ein Gesamtkonzept mit integrierten Maßnahmen zur Entwicklung der Kärntner Randlagen, damit der demographische Wandel auch bewältigt werden kann. "Die Herren sollen endlich ihre Kompetenzen wahrnehmen und für das Land arbeiten und nicht Wahlkämpfen."

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