- 14.10.2005, 10:01:37
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Auer: Orange-Rote Koalition behindert Kärntens Regionalentwicklung
Intelligente Lösungen statt Dauerwahlkampf sind gefragt!
Kärnten (OTS) - Bei der derzeit stattfindenden Bundestagung der
Raumplaner in Pörtschach wird das Dilemma zwischen den beherzten
Bemühungen der Regionalentwicklung und den kontraproduktiven
Maßnahmen der orange-roten Koalition in Kärnten sichtbar. "Während
sich das Regionalmanagement seit Jahren für eine positive
Entwicklung des ländlichen Raums einsetzt, fahren die zuständigen
Landespolitiker wieder mit dem Rasenmäher über die aufgehende Saat.
Abwanderung und Überalterung wird in Kärnten überhaupt nicht ernst
genommen." so Nationalrat Klaus Auer.
Besonders angeprangert wird von den Experten etwa das Schließen von
Kleinschulen. "Das ist schlichtweg eine Steinzeitmethode und völlig
jenseits einer Zukunftslösung" so Auer. In Deutschland gibt es wieder
Schulen mit weniger als 10 Kindern und eine Expertin aus Bonn dazu:
"Jahrgangsübergreifender Unterricht bringt keine pädagogischen
Nachteile, sondern es kommt nur auf die Fähigkeit der Lehrer an. Die
Schule wird als letzter Rettungsanker im Dorf gesehen und muss
unbedingt erhalten werden."
Neben der Schule gehört die Verkehrserschließung zu den wichtigsten
Leistungen der Daseinsvorsorge. "Dass in Kärnten durch den heuer von
Orange-Rot beschlossenen Regionalfonds die Bürger am Land für die
Straßenerhaltung zur Kasse gebeten werden, löste bei der Tagung
ungläubiges Kopfschütteln aus." Auer fordert daher von den
zuständigen Referenten ein Gesamtkonzept mit integrierten Maßnahmen
zur Entwicklung der Kärntner Randlagen, damit der demographische
Wandel auch bewältigt werden kann. "Die Herren sollen endlich ihre
Kompetenzen wahrnehmen und für das Land arbeiten und nicht
Wahlkämpfen."
(Schluss)
Rückfragehinweis:
Kärntner Volkspartei
mailto:[email protected]
Tel.: +43 (0463) 5862 DW 18
http://www.oevpkaernten.at
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