FPÖ-Vize Hofer: Skandalös: Hunde erlaubt - Kinder verboten

FPÖ-Vize kritisiert gesellschaftspolitische Apartheid und verlangt gesetzliche Handhabe - Hotelier soll Konzession verlieren

Als "geschmacklos" und "gesellschaftspolitische Schande" bezeichnet FPÖ-Vizeparteiobmann Ing. Norbert Hofer das Kinderverbot, welches ein Hotelier in Oberösterreich in seinem Haus ausgesprochen hat. Eltern mit Kindern unter 12 Jahren sind dort nicht mehr willkommen, weil diese offenbar laut und lästig seien. Hunde sind hingegen erlaubt.

Norbert Hofer: "Das ist diskriminierend. Hier werden Eltern ausgesperrt. Ich fordere eine gesetzliche Handhabe gegen derartige Praktiken. Das erinnert an das Apartheidsystem, wo Schwarze in gewissen Hotels nicht aufgenommen wurden. Das ist eine gesellschaftspolitische Apartheid, gegen welche der Gesetzgeber vorgehen muß. Wer als Hotelier bestimmte gesellschaftliche Gruppen aussperrt, der soll seine Konzession verlieren."

Hofer fragt sich, wohin diese Entwicklung führen soll. "Wird es künftig Hotels geben, in welchen Senioren nicht willkommen sind, weil sie alt und gebrechlich und für die jungen, hippen Gäste nicht schön anzuschauen sind? Wird es Hotels geben, wo Behinderte nicht willkommen sind, weil sie nicht in den Mainstream passen? Hier muß der Gesetzgeber eingreifen!"

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