- 13.10.2005, 15:47:05
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SPÖ-Währing: VP-Homole hat keine Ahnung von den Bedürfnissen der WähringerInnen
ÖVP-Währing versteht den Sinn einer BürgerInnenbefragung nicht
Wien (SPW-K) - "Ich freue mich ja fast, dass die ÖVP-Währing
endlich mal eine Aussage zu Bezirksangelegenheiten tätigt, denn bis
jetzt war sie ja nur mit sich selbst beschäftigt, wie der
putschartige Austausch von mehr als Zweidrittel der ÖVP-Mannschaft
gezeigt hat", reagierte der Vorsitzende der SPÖ-Bezirksorganisation
Währing, Gemeinderat Kommerzialrat Fritz Strobl, auf die heutige
Reaktion von VP-Homole auf die Präsentation der BürgerInnenbefragung.
"Wenn Homole als Reaktion auf unsere Präsentation der Ergebnisse
unserer BürgerInnenbefragung meint, dass ein Spalt zwischen den
SPÖ-Vorstellungen und den Wünschen der BürgerInnen vorhanden sei,
dann hat er scheinbar den höheren Sinn der Übung nicht verstanden",
wundert sich Strobl und weiter "wir haben heute die Wünsche der
Währinger BürgerInnen aufgrund unserer BürgerInnenbefragung
präsentiert und nichts anderes. Es gibt nur zwei Möglichkeiten:
Entweder VP-Homole interessiert sich nicht für die Anliegen und
Wünsche seiner BezirksbewohnerInnen oder er ignoriert sie, weil sie
nicht in das parteipolitische Konzept der ÖVP passen".
Auf die Aussage, dass sich angeblich 90 Prozent der Währinger
Bevölkerung gegen ein SPÖ-Verkehrskonzept ausgesprochen hätten,
reagierte Strobl mit extremer Verwunderung, denn "der Vorschlag der
Währinger SPÖ", so Strobl, "lautete auf Überprüfung der derzeitigen
Verkehrssituation und Erstellung eines gemeinsamen Verkehrskonzeptes
mit Unterstützung von VerkehrsexpertInnen. Wie können sich da laut
VP-Homole rund 90 Prozent der WähringerInnen dagegen aussprechen? Wir
ersuchen VP-Homole diese Befragung auf den Tisch zu legen und uns
dies zu beweisen!", fordert Strobl.
"Das Beispiel Cottage-Viertel (Straßen, deren Fahrbahnbreite
lediglich für ein Kraftfahrzeug geeignet ist, die jedoch Gegenverkehr
erlauben, kennzeichnen die gefährliche Verkehrssituation in diesem
Gebiet) in Verbindung mit Verlusten von Parkplätzen zu bringen, ist
unsinnig. Eine vernünftige Einbahnregelung bedeutet in keiner Weise
den Verlust von Parkplätzen, sondern wie der Name schon sagt, nur
eine "Regelung" im Gegensatz zur derzeitigen "Wild-West-Praxis" im
Cottage-Viertel", so Strobl.
Hinsichtlich der Reaktion auf die Forderung nach mehr
PolizistInnen für Währing, bestätigte VP-Homole die Aussage Strobls,
dass es offensichtlich für ihn Priorität habe, vorauseilenden
Gehorsam gegenüber seinen VP-BundesministerInnen zu leisten, anstatt
die berechtigten Wünsche der Bevölkerung nach mehr Polizei zu
unterstützen. "Homole hat scheinbar vergessen, dass die Gemeinde Wien
ihre Unterstützung bereits geleistet hat und leistet. Beispiele dafür
sind die komplette Übernahme des Melde-, Pass- und Fundwesens sowie
große Teile der Überwachung des ruhenden Verkehrs durch die Stadt",
betonte Strobl.
"Fazit der heutigen SP-Präsentation der
Währinger-BürgerInnenbegfragung ist, dass die SPÖ-Währing gemeinsam
mit den BürgerInnen bereit ist, im Sinne des Bezirkes Verantwortung
für Währing zu übernehmen und dabei den demokratischen, bürgernahen
Weg des Miteinanders zu gehen", schloss Strobl. (Schluss)
Rückfragehinweis:
SPÖ Klub Rathaus, Presse
Tel.: (01) 4000-81923
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