- 13.10.2005, 15:22:06
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Heizkostenzuschuss - SP-Klicka: "Wien handelt, der Bundesregierung sind die Menschen egal!"
Wien (SPW-K) - "Dass die Zahl der SozialhilfebezieherInnen im
Moment so hoch ist, daran hat der Bund mit seiner Spar- und
Kürzungspolitik im Sozialbereich, aber auch bei den öffentlichen
Investitionen einen wesentlichen Anteil. Verantwortung dafür tragen
nicht nur die VP-KollegInnen von Frau Korosec im Parlament, sondern
auch H.C. Strache, der damals stellvertretender Vorsitzender der
Regierungspartei FPÖ war", reagierte heute die Vorsitzende des Wiener
Sozialausschusses, Marianne Klicka, auf Aussagen der Opposition zum
Heizkostenzuschuss.
"In Wien bekommen alle SozialhilfeempfängerInnen, für die Wien
zuständig ist und von denen die Daten vorhanden sind, automatisch den
Heizkostenzuschuss ausbezahlt", so Klicka weiter. "Wir würden das
auch bei jenen Bezugsberechtigten machen, für die der Bund zuständig
ist. Von diesen bekommen wir aber keine Daten." In Summe gewähre Wien
mit 555 Euro pro Jahr für jeden Sozialhilfeempfänger im
Österreich-Durchschnitt eine der höchsten Heizbeihilfen des Landes.
Für PensionistInnen, Ausgleichszulagen-BezieherInnen und
Arbeitslose sei der Bund zuständig. "Diese Personengruppen müssen
leider einen Antrag stellen, da der Bund nicht fähig ist, der Stadt
Wien diese Daten zur Verfügung zu stellen", bedauert Klicka. "Wer den
Menschen nur Hürden in den Weg legt, ist also die Bundesregierung!"
(Schluss)
Rückfragehinweis:
SPÖ Klub Rathaus, Presse
Tel.: (01) 4000-81930
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