- 13.10.2005, 13:00:00
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Optimale Vorsorge vor Rententarif-Verteuerung - die richtigen Richtlinien für Konsumenten und Berater
Wien (OTS) - Fast die Hälfte der ÖsterreicherInnen hat bisher noch
keine Maßnahmen für private Pensionsvorsorge getroffen. " 2006 werden
die Prämien für Rentenversicherungen teurer und die Konditionen
schlechter" sagt Rudolf Mittendorfer, Wirtschaftskammer Fachgruppen
Obmann der Versicherungsmakler Wiens und verweist auf die steigende
Pensionslücke. Während im EU-Schnitt 60% der Bürger eine private
Pensionsvorsorge besitzen, sind es in Österreich nur 44%. Weiters
kommt hinzu, dass in Österreich nur etwa 20%der Bevölkerung auch über
eine zusätzliche betriebliche Vorsorge verfügen, der
EU-Durchschnittswert aber bei 51%liegt.
"Mit Jänner 2006 werden gleich mehrere Änderungen im Bereich
Rechnungsgrundlagen der Lebensversicherung schlagend", so
Mittendorfer.
- In der klassischen Lebensversicherung wird die Garantieverzinsung für die veranlagten Sparprämien von derzeit 2,75% auf 2,25% gesenkt. Diese Zinssatzreduktion wirkt sich auf die gesamte Vertragslaufzeit aus. - Die sogenannten Sterbetafeln werden neu aufgelegt und lösen die bisher verwendeten (zuletzt 2000/02 oder sogar 1990/92) ab. Die gestiegene Lebenserwartung des Einzelnen schlägt sich rechnerisch in der Kalkulation der Renten und der Risikoprämien - etwa bei Darlehensabsicherungen - nieder. - Die Versicherungsgesellschaften müssen ihre bis dato gleich zu Beginn verrechneten Vertragskosten über mehrere Jahre verteilen. Dadurch verändern sich die Rückkaufswerte.
Die Problematik
"Jede staatliche "Pensionsreform" ist in Wirklichkeit eine
euphemistische Umschreibung und bringt dem Einzelnen eine geringere
Altersversorgung," kritisiert Mittendorfer die Situation "Seit Kurzem
müssen Menschen trotz lebenslanger Arbeit und sogar nach 45
Pensionsbeitragsjahren mit teils massiven Abschlägen rechnen, wenn
sie vor dem 60. Lebensjahr die staatliche Pension lukrieren wollen.
Menschen mit hohem Aktiveinkommen haben erst recht mit schmerzhaften
Einbussen zu rechnen und müssen einen geringerem Lebensstandard im
Ruhestand in Kauf nehmen."
Private finanzielle Vorsorge wird immer wichtiger: demographische
Daten ergeben, dass es immer weniger Kinder geben wird, die das
staatliche Umlagesystem am Laufen halten.
Der private Vorsorge- und Versicherungsmarkt bietet Produkte "für
jeden Geschmack" und für alle Brieftaschen. Änderungen der
gesetzlichen Rahmenbedingungen haben eine Fülle an Produkten auf den
Markt gebracht, aus denen der Konsument schöpfen kann.
Mit der Vielfalt der Angebote ist die Transparenz verloren
gegangen. Wer kennt schon den Unterschied zwischen einer klassischen
Er- und Ablebensversicherung oder einer Dread Disease; ist einer
fondsgebundenen oder fondsorienterten Lebensversicherung der Vorzug
zu geben, Darlehensabsicherung, Risiko- oder Restkreditversicherung
und zu guter Letzt: was bringt die Zukunftsvorsorge tatsächlich für
Vorteile und welche Spielregeln sind zu beachten, dass sie nicht zur
Falle wird?
Ein Milliarden-Euro-Vorsorge-Markt, bringt naturgemäß viele Jäger.
Viele wollen von diesem Kuchen naschen und der Kampf nach mehr
Marktanteilen lässt oft Opfer zurück. Besonders jene Organisationen,
die über ein breites Verkaufs- oder Filialnetz verfügen und damit Nah
am Absatz - sprich Kunden - sind, SIND IM Vorteil. Die Gefahr, dass
dabei die Interessen des Konsumenten auf der Strecke bleiben, ist
groß.
Die Auswirkung
Lena Schaettle-Huber, selbst Mutter und langjährige, erfahrene
Maklerin sowie Presse-Sprecherin der Fachgruppe Wien stellt fest "Das
Thema Vorsorge ist in aller Munde und die Konsumenten sind und sollen
für die Notwendigkeit der eigenständigen und eigenverantwortlichen
Altersversorgung - am Besten schon von Kindesbeinen an -
sensibilisiert werden." Sie zeigt anhand von drei aktuellen
Beispielen plakativ die Auswirkungen auf:
1. Prämienersparnis bei Abschluss einer klassisch veranlagten
Rentenversicherung am 1.12.2005 statt am 1.1.2006.
Mann 31 Jahre will mit 65 eine lebenslange monatl. Rente
EUR 500,00
- bei Abschluss 2005 EUR 125,-- p.m.
- bei Abschluss 2006 EUR 140,-- p.m.
ERSPARNIS: EUR 6.120,-- an Prämien-Eigenleistung
2. Mehr Versicherungsschutz bei Abschluss einer Versicherung mit
Ablebensschutz am 1.12.2005 statt am 1.1.2006.
Mann 40 Jahre will 20 Jahre EUR 100,-- p.m. zahlen
- bei Abschluss 2005 Ablebensschutz EUR 25.618,--
- bei Abschluss 2006 Ablebensschutz EUR 24.328,--
MEHRLEISTUNG: 5,3% höhere garantierte Versicherungssumme
3. Geringere Rentenleistung ab 2008, verkürzter Ablebensschutz und
steuerlicher Schaden > Veränderung einer bestehenden
Lebensversicherung mit dem Argument der geänderten Sterbetafeln
Ablebensschutz per 1.7.05
vor der Änderung EUR 98.957,10
nach der Änderung EUR 89.679,53
vorauss. Kapitalleistung 7/2008
vor der Änderung EUR 103.825,57
nach der Änderung EUR 101.330,80
vorauss. Rente bei Rentenbeginn
vor der Änderung EUR 547,21
nach der Änderung EUR 516,28FAZIT:
1. Vorsorge jetzt! Der europaweit anerkannte Pensions-Experte Prof.
Bernd Rürup hat beim Maklertag 2004 in Wien festgestellt, dass
nur durch das 8. Weltwunder, den Zinseszinseffekt, schon bei
kleinen Eigenleistungen , eine hohe Eigenversorgung zustande
kommen kann.
Nach Festlegung der eigenen Ziele und Bedürfnisse muss das
entsprechende Produkt am Markt gesucht und gefunden werden.
2. Vorsorge- und Lebensversicherungsverträge sind langjährige
Verträge. Änderungen gehen meistens zu Lasten des
Versicherungsnehmers. Ohne fachkundige seriöse und objektive
Beratung sollten bestehende Verträge nicht verändert werden.Basierend auf einer EU Richtlinie, wurde zum Schutz des Kunden ein
Register geschaffen, aus welchem der Konsument Klarheit über die
Rechtsstellung der Vermittler erhalten soll.
(http://versicherungsvermittler.brz.gv.at) Leider ist dieses
Vermittler bislang nicht nur den Konsumenten so gut wie unbekannt,
sondern auch für Experten ein Buch mit sieben Siegeln. Eine vor
wenigen Tagen von den Versicherungsmaklern initiierte
Reform-kommission soll die ärgsten Mängel beheben und für eine
praxisgerechte Umsetzung der Richtlinie sorgen.
Kostenfreie Beratung durch geprüfte Versicherungsmakler in der
WK-Wien
Seit drei Jahren veranstaltet die Fachgruppe der Wiener
Versicherungsmakler bereits einen Beratungstag. "Sowohl Frau
Vizebürgemeister Laska als auch die Präsidentin der WK Wien, Frau
Brigitte Jank, haben die Initiative "Informationstag der Wiener
Versicherungsmakler" als vorbildhaft gelobt", verweist
Fachgruppenobmann Mittendorfer auf die Aktivitäten der Berufsgruppe.
Auf Grund des Zuspruchs und der weithin gestiegenen Notwendigkeit an
sachkundiger unabhängiger Beratung in allen Versicherungs- und
Vorsorgeangelegenheiten, bieten die Wiener Versicherungsmakler
(www.wiener-versicherungsmakler.at.)beginnend mit 19. 10. monatlich
einen Beratungstag. "Jeden 3. Mittwoch pro Monat stehen geprüfte
Versicherungsmakler kostenfrei für eine Überprüfung und Erstberatung
in den Räumen der WK Wien am Schwarzenbergplatz zur Verfügung" bietet
Schättle-Huber dem Konsumenten ein seriöses Kontroll- und
Informationspodium zu allen Fragen um Vorsorge und Versicherung.
Anmeldung erfolgt unter: www.wiener-versicherungsmakler.at
Rückfragehinweis:
Anmelde-Information unter: WKW-Fachgruppe der Versicherungsmakler und Berater in Versicherungsangelegenheiten Frau Draskovits, Tel.: 01 514 50-3752 Medien-Information: Fachgruppenobmann Rudolf Mittendorfer: 0664-100 32 86 Akad. Versicherungskauffrau Lena Schättle-Huber: 0676-7541222
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