• 13.10.2005, 11:55:53
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Neuer "Christophorus 15"-Stützpunkt in Betrieb genommen

Gabmann, Sobotka: Investition in die Sicherheit der Bevölkerung

St. Pölten (NLK) - Am Haselgraben bei Ybbsitz (Bezirk Amstetten)
wurde heute der neue Stützpunkt des ÖAMTC-Notarzthubschraubers
"Christophorus 15" durch Landeshauptmannstellvertreter Ernest Gabmann
und Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka in Betrieb genommen. "Die
Christophorus-Staffel ist das Rückrat der notärztlichen Versorgung in
Österreich. Bei den zahlreichen Einsätzen der Hubschrauber wurden und
werden viele Menschenleben gerettet. Daher ist jeder Cent, der in die
Flugrettung investiert wird, Gold wert", meinte Gabmann.

Für Landesrat Sobotka ist Christophorus 15 "aus dem Rettungssystem
nicht mehr wegzudenken". Mit der Investition in die Flugrettung werde
auch die Sicherheit der Bevölkerung in Niederösterreich erhöht.

Der neue Stützpunkt in Ybbsitz bietet den Einsatzkräften auch
einen Aufenthalts- und Ruheraum, dazu gibt es hier einen Bürotrakt.
Zudem verfügt der Heliport über eine eigene Tankanlage, ein
Anflugfeuer und über eine Platzbeleuchtung, die auch bei
hereinbrechender Dunkelheit einen sicheren Anflug ermöglicht. Die
Kosten für den Stützpunkt beliefen sich auf rund 700.000 Euro, die
Bauzeit betrug fünf Monate. Vor der Errichtung dieser Einsatzstelle
war die 16-köpfige Crew von "Christophorus 15", die aus den
Anästhesieabteilungen der Krankenhäuser Amstetten, Waidhofen an der
Ybbs und Scheibbs kommt, provisorisch in Wohncontainern
untergebracht.

"Christophorus 15", der mit einer Drei-Mann-Besatzung fliegt, ist
seit der Stationierung vor über 15 Monaten bereits fast 1.400
Einsätze geflogen. Bei 82 Prozent der Alarmierungen handelte es sich
um Primäreinsätze, bei denen das Notfallteam direkt zur Unfallstelle
gerufen wurde. 62 Mal mussten PatientInnen von einem Krankenhaus in
ein anderes verlegt werden, 180 Starts erwiesen sich nachträglich als
Fehleinsätze. Über ein Drittel bzw. 37 Prozent aller Einsätze galten
Unfällen, wobei es sich bei 13 Prozent um Verkehrsunfälle, bei 9
Prozent um Freizeitunfälle, bei 8 Prozent um Arbeits- und bei 7
Prozent um Haushaltsunfälle handelte. Der Mostviertler
Notarzthubschrauber ist täglich von sieben Uhr Früh bis zum Einbruch
der Dunkelheit einsatzbereit und kann auch in hochalpinem Gelände
eingesetzt werden. Disponiert wird der Helikopter von der "Lebig",
der zentralen Einsatzleitung für Niederösterreich.

Nähere Informationen: Büro LHStv. Gabmann, Mag. Lukas Reutterer,
Telefon 02742/9005-12026, e-mail [email protected] bzw. Büro
LR Sobotka, Christian Rädler, Telefon 02742/9005-12319, e-mail
[email protected].

Rückfragehinweis:
Niederösterreichische Landesregierung
Stabstelle Öffentlichkeitsarbeit und Pressedienst
Tel.: 02742/9005-12156
http://www.noe.gv.at/nlk

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