- 13.10.2005, 10:55:42
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VOLKSOPER WIEN: Ein wirtschaftlich effizient geführtes Unternehmen
Wien (OTS) - Die zahlreichen, in allen Bereichen durchgeführten
Rationalisierungsmaßnahmen der letzten Jahre brachten Einsparungen im
betrieblichen Aufwand von 10 Prozent. An der Volksoper wird
kosteneffizient gearbeitet. Die finanziellen Mittel werden gezielt
und sparsam eingesetzt.
Die derzeitige mediale Diskussion über die Volksoper verunsichert
Mitarbeiter und Publikum. Dabei steht außer Zweifel, dass die
Volksoper wirtschaftlich und sparsam geführt wird. Das bestätigen
vier unabhängige Wirtschaftsprüfungen***.
"Es gibt hier weder weiße Elefanten noch weiße Mäuse", erklärt
Angelika Kopitsch, kaufmännische Geschäftsführerin der Volksoper. "In
der Öffentlichkeit entsteht derzeit der Eindruck, wir würden
wirtschaftlich unverantwortlich agieren. Gegen solche Beschuldigungen
muss ich mich im Namen der 550 Mitarbeiter wehren."
"Wir haben den Sachaufwand seit 1999 um 10 Prozent (!) reduziert
und mit erfolgreichen Reorganisationsmaßnahmen eine nachhaltige und
dauerhafte Reduzierung der Kosten um Euro 1,500.000,- geschafft. Das
war nur möglich, weil die Mitarbeiter 100 Prozent hinter dem Haus
stehen, diese Strukturmaßnahmen mittragen und ihres dazu leisten."
(Immerhin ist seit 1995 bei gleich bleibenden Subventionen der
Verbraucherpreisindex um 20 Prozent gestiegen.)
Die Volksoper hat dabei gezeigt, dass in Zusammenarbeit von
Geschäftsführung, Betriebsrat und Mitarbeitern auch unpopuläre
Sparmaßnahmen möglich sind. Das Betriebsklima und die interne
Solidarität sind vorbildlich, das Unternehmen ist schlank und
effizient geführt. "Den Mitarbeitern der Volksoper gebührt dafür
Anerkennung - nicht Diffamierung in der Öffentlichkeit!", so
Kopitsch, "wir werden uns weiter bemühen, die Einnahmen zu steigern,
aber das wird uns schwer gemacht, wenn die destruktive Diskussion in
der Öffentlichkeit nicht aufhört."
Der Vergleich mit der Komischen Oper Berlin, der in den Medien in
letzter Zeit gezogen wurde, um die finanzielle Situation der
Volksoper zu kommentieren, ist unseriös und fahrlässig. Die Komische
Oper Berlin spielt pro Saison an circa 187 Abenden ein vergleichbares
Programm, bekommt 30 Millionen Euro Subvention und hat eine
Auslastung von 52 Prozent. Die Volksoper Wien (mit 33,5 Millionen
Euro Subvention, Auslastung 75 Prozent) ist mit Recht stolz, als
Repertoiretheater an rund 300 Tagen im Jahr Vorstellungen in den
Genres Oper, Spieloper, Operette, Musical sowie Ballett und modernen
Tanz anbieten zu können.
*** Deloitte, Rechnungshof, BDO, KPMG
Rückfragehinweis:
Presseabteilung Volksoper Wien Sabine Haberl Tel.: ++43/1/514 44-3433 oder mailto:[email protected] Mag.Nina Moebius Tel.: ++43/1/514 44-3412 oder mailto:[email protected]
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