• 13.10.2005, 10:00:17
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Dolinschek verlangt von den Strom-Netzbetreibern die jährliche Ablesung des Verbrauchs

Gefahr von Nachzahlungen steigt, wenn nur alle 2 oder 3 Jahre Strom abgelesen wird

Wien (OTS) - Konsumentenschutzstaatssekretär Sigisbert Dolinschek
unterstützt den Vorstoß der Energie-Control-Kommission, die eine
Verpflichtung zur jährlichen Zählerstandsablesung durch Netzbetreiber
festschreiben möchte. Derzeit lesen die Netzbetreiber oft nicht
jährlich ab und schätzen den Verbrauch zunächst. Dies führt nicht
selten dazu, dass KonsumentInnen, bei denen der Zählerstand nach 2,
manchmal sogar erst nach 3 Jahren abgelesen wird, oft mit hohen
Nachforderungen konfrontiert werden, weil die Schätzungen weit
daneben lagen. "Den Kundinnen und Kunden können dadurch erhebliche
finanzielle Probleme entstehen. Bei der jährlichen Ablesung besteht
außerdem die Möglichkeit, auf gestiegenen Verbrauch adäquat zu
regieren, wie z.B. durch Austausch defekter Geräte, die mitunter
große Energieverbraucher sind, oder durch Änderung des
Energieverbrauchsverhaltens", betont Dolinschek. ****

Weiters bekräftigt der Staatssekretär, dass KonsumentInnen jedenfalls
überprüfen sollen, ob für Sie ein Wechsel des Energielieferanten
nicht doch lohnend wäre. "Die Heizsaison steht unmittelbar vor der
Tür und die Energiepreise sind äußerst hoch. Gerade bei Erdgas gibt
es derzeit erhebliche Preisunterschiede. Es lohnt sich ein Umstieg
allerdings in vielen Fällen schon allein deshalb, weil im Jahr des
Umstiegs oftmals Rabatte gewährt werden", sagt Dolinschek.

Der Wechsel des Energielieferanten ist nicht besonders schwierig.
Zuerst sollte durch Abfrage des Tarifkalkulators ein kostengünstiger
Energielieferant ausgewählt werden. Der Tarifkalkulator kann auf der
Website der Energie-Control GmbH, www.e-control.at, oder telefonisch
unter 0810 10 25 54 abgefragt werden. Hat man sich für einen neuen
Anbieter entschieden, wendet man sich an diesen, der dann alles
weitere erledigt. (Schluß) bxf

Rückfragehinweis:
Staatssekretariat für soziale Sicherheit
Generationen und Konsumentenschutz
Pressesprecher Gerald Grosz
Tel.: [++43-1] 71100-3375
mailto: [email protected]

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