• 13.10.2005, 10:00:00
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Allianz und BK schieben Einbrüchen gemeinsam einen Riegel vor

Wien (OTS) - Bei Einbruchsopfern steigt die Bereitschaft zur
Umsetzung von Präventivmaßnahmen sprunghaft an. Allianz und
Bundeskriminalamt wollen nun in der Bevölkerung gemeinsam dieses
Risikobewusstsein wecken, schon bevor es zum ersten Schaden gekommen
ist.

Sowohl im Privat- wie auch im Gewerbebereich sind Anzahl und
Schadensumme durch Einbrüche von 2002 bis 2004 sprunghaft
angewachsen. So haben bei der Allianz in diesen zwei Jahren die
Schäden im Firmenkundenbereich um rund ein Fünftel zugenommen. Im
Privatbereich ist die Zahl der Schäden sogar um mehr als ein Viertel
gestiegen, und die durchschnittliche Schadensumme um 44 Prozent auf
rund 2500 Euro.

"Dieses sprunghafte Wachstum von Delikten und Schadensumme zeigt,
wie wichtig es ist, durch vorbeugende Maßnahmen die Sicherheit zu
erhöhen", sagte Dr. Hubert Schultes, Vorstandsdirektor der Allianz
Elementar Versicherungs-AG, am Donnerstag bei einem gemeinsam mit dem
Bundeskriminalamt veranstalteten Pressegespräch. Der vom
Bundesministerium für Inneres ausgearbeitete Maßnahmenkatalog für die
Zusammenarbeit zwischen Versicherungen und der Exekutive werde von
der Allianz vollinhaltlich unterstützt. "Wir verfolgen das gleiche
Ziel - wir wollen Einbrüche erschweren", so Schultes.

Durch Beratung und gemeinsam mit Kunden getroffene
Vorkehrungsmaßnahmen verzeichne die Allianz 2005 im Gewerbebereich
eine leicht rückläufige Tendenz bei Schadenhäufigkeit und -summe: um
zehn Prozent weniger Schäden und ein um 17 Prozent geringerer
Schadensaufwand. Im Privatbereich ist der Markt jedoch weicher und
sind vorbeugende Sicherheitsvorkehrungen deshalb kaum durchsetzbar.
Dies bedeutet bis September um fünf Prozent mehr Schäden und einen um
25 Prozent gestiegenen Aufwand.

Einbrecher würden demnach ihr Risikopotenzial sehr gut einschätzen
- die potenziell Betroffenen aber weniger. "Direkt nach einem
erlittenen Einbruchschaden steigt die Bereitschaft der Kunden zur
Umsetzung von Präventivmaßnahmen sprunghaft an", schildert Schultes
eine von den Risk Managern der Allianz bei Gewerbekunden immer wieder
gemachte Erfahrung: "Von zehn angesprochenen Kunden unternehmen dann
neun etwas." Dies zeige, dass ein Sicherheitsbedürfnis grundsätzlich
vorhanden sei, das Risikobewusstsein aber erst nach dem Schaden
komme. "Uns ist wichtig, dieses Bewusstsein schon vor dem ersten
Schaden zu wecken und Schäden damit zu verhindern", erklärte
Schultes.

Das Allianz Risk Management führe dazu im Gewerbebereich
Beratungsgespräche durch, die von den Kunden sehr gut angenommen
würden. Außerdem ermögliche der so genannte Allianz Schadenmonitor
rasches Handeln bei auffällig hohen Schäden, was Wiederholungstaten
vereiteln helfe. Ein Haus bzw. eine Wohnung könnten mit wenig Aufwand
für Einbrecher unattraktiv gemacht werden. Wie dies geht, zeige die
Allianz in einer gemeinsam mit dem Bundeskriminalamt aufgelegten
Broschüre.

Für komplette Sicherheitskonzepte seien im Gewerbebereich bis zu
60 Prozent Prämienrabatt möglich. In Relation zu den Kosten für den
Einbau aufwendiger Sicherheitseinrichtungen mache sich die mögliche
Prämienersparnis trotzdem bescheiden aus. "Prämienrabatte können nur
Anerkennung sein, aber nicht Anreiz", so Schultes: "Die treibende
Kraft muss das eigene Sicherheitsbedürfnis des Kunden sein. Und das
sollte sich nicht erst nach dem ersten Einbruch melden, sondern schon
davor."

Downloads von http://www.allianz.at/cms/cmsallianzat/presse.nsf
o Broschüre als PDF-Dokument

Fotos:
o Dr. Hubert Schultes
((C) Allianz) - Abdruck honorarfrei

Rückfragehinweis:

Allianz Gruppe in Österreich
   Unternehmenskommunikation
   Günter Kornfeld
   Hietzinger Kai 101-105, 1130 Wien
   Tel.: 01/878 07 - 80738, Fax: - 40261
   E-Mail: [email protected]
   www.allianz.at

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